Nachhilfe: Frondienst oder Frohdienst?

Sozialdienst Nachhilfe durch Studenten um 6 Euro?

Wien (OTS) - Das Institut LernQuadrat zeigt mit dem "NAP"-Konzept, wie der neue Sozialdienst für Studenten, der als Ersatz für die Studiengebühren gedacht ist, am Beispiel Nachhilfe und Aufgabenbetreuung umgesetzt werden könnte - und wie alle dabei gewinnen.

Der Vorschlag der neuen Bundesregierung, Studenten sollten sich mit Sozialdiensten wie Pflege oder Nachhilfe die Studiengebühren verdienen, wurde von der Studentenschaft und den betroffenen Berufsgruppen - Lehrern und Pflegern - aber auch von Eltern und Schülern mit Protesten aufgenommen.

Die sachlichen Argumente sind dabei:
Wozu gibt es für diese Berufsgruppen denn eine langjährige Ausbildung?
Was kann dabei herauskommen, wenn der Student das gar nicht will oder kann?

Das neue NAP- Konzept (NAP steht für NAchmittags-Programm) sieht vor, dass Studenten im LernQuadrat eine Ausbildung erhalten, die sie nachweislich befähigt, nicht nur viel zu wissen sondern auch auf die Bedürfnisse von Kindern einzugehen. So werden aus motivierten Studenten im LernQuadrat Privatlehrer, die geduldig erklären können. Dabei geht LernQuadrat davon aus, dass der Bund, die Länder und Gemeinden die vorhandenen Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

"So wird aus dem befürchteten Studenten-Frondienst der Frohdienst für die Kinder, denn Lernen muss mit Lachen beginnen" meint Konrad Zimmermann, Geschäftsführer im LernQuadrat.
Zimmermann weiter: "Wenn die neue Regierung 6 Euro pro Stunde und Schüler auszugeben bereit ist, so ist LernQuadrat bereit, das NAchmittags-Programms (NAP) noch im Jahre 2007 in ganz Österreich zu organisieren - ganz ohne zusätzliche Administration oder sonstige versteckte Mehrkosten." LernQuadrat hat seit Jahren Erfahrung mit Studenten, die nicht nur Schüler einzeln unterrichten sondern in kleinen Gruppen. Damit wird es möglich, den finanziellen Rahmen einzuhalten. Der so trainierte Student erhält dann für seine Leistung etwa 15 Euro pro Stunden. Eltern haben daher die Sicherheit, dass ihren Kindern das Lernen und der Nachmittag in der Gruppe auch Spaß macht.

LernQuadrat organisiert seit über 10 Jahren Kurse für Schüler. Bekannt wurde das österreichische Institut durch seine Erfolge, Schülern und Eltern die Schulprobleme abzunehmen: Mit Nachhilfe und Aufgabenbetreuung - in Wien und Niederösterreich auch schon in 10 öffentlichen Schulen.

LernQuadrat Lehrkräfte werden an ihren Leistungen gemessen und erhalten Hilfestellung und Trainings für die persönliche Entwicklung. Sie sind auch selbst daran interessiert, Feedback und Anleitung zur Verbesserung zu bekommen. Mit diesem Qualitätsmanagement wird die beste Unterstützung für Schulkinder sichergestellt.

Hintergrund-Informationen

In Österreich gibt es etwa 1,2 Mio Schüler. Für Nachhilfe werden in ganz Österreich inklusive Schwarzmarkt pro Jahr 50 Mio. Euro ausgegeben. Das belegt eine Studie mit 6.000 befragten Eltern der Elternvereinsverbände aus dem Jahre 2004. Das entspricht also etwa 40 Euro pro Schüler und Jahr. Es nehmen aber nicht alle Schüler bezahlte Nachhilfe. 80% der Schüler von Höheren Schulen brauchen diese Dienstleistung gar nicht. 50% der AHS-Schüler kommen komplett ohne Hilfe (auch nicht von Eltern) zur Matura. Bezieht man die österreichweiten Ausgaben für Nachhilfe nur auf jene 20%, die bezahlte Nachhilfe konsumieren, dann kommt man auf einige hundert Euro pro Jahr. Der Betrag, den Eltern in Österreich für die Handies der Kinder ausgeben, ist ein Vielfaches der Ausgaben für Nachhilfe.

Nachhilfe und Aufgabenbetreuung haben sich in den letzten 10 Jahren gewandelt. Waren vor 10 Jahren noch 90 % der Nachhilfestunden "schwarz", also vorbei an Steuer und Sozialversicherung, so dürfte heute der Anteil, der in privaten Instituten wie LernQuadrat oder halbstaatlichen Schulungsanbietern wie Volkshochschule, Hilfswerk, bfi oder Wifi gehalten wird, schon ca. 40% ausmachen. Die Österreicher sehen lebenslanges Lernen - meist auf eigene Kosten, freiwillig und auf hohem Niveau - längst als selbstverständlich und daher wird auch eine professionelle Dienstleistung für die eigenen Kinder gefordert.

Die Gründe für Nachhilfe sind vielfältig: Gleich vorne weg: Der Satz "Die Schüler werden immer dümmer" stimmt natürlich nicht, weiß Konrad Zimmermann aus 15 Jahren Lehr-Erfahrung an einer höheren Schule. Meist ist es eine Mischung aus Pubertät, Faulheit, unmotivierten Lehrern, der Situation zu Hause wie mit der Tatsache, dass heute in 70% der Haushalten der einzige, der zu Hause am Nachmittag spricht, der Fernseher ist. Die Hausübung hat aber gegen 40 TV-Kanäle keine Chance.

Die neue Bundesregierung agiert daher durchaus zu Recht. Hier sind Anpassungen zur Unterstützung der Eltern, Alleinerzieher und Schüler dringend nötig. Vor allem für Lehramtsstudenten.

Rückfragen & Kontakt:

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LernQuadrat, Dipl.-Ing. Konrad Zimmermann, Tel.: 0664/915 10 07,
e-mail: office@lernquadrat.at, www.lernquadrat.at

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