Klement: Land Kärnten beim Tierschutz säumig

Wie lange werden die orangen Verzögerer noch untätig herumsitzen, während Tiere leiden?

Klagenfurt (OTS) - "Klagenfurt braucht dringend ein neues Tierschutzheim. Das Land Kärnten darf die Entscheidung nicht mehr länger hinauszögern. Es liegt an Uwe Scheuch als Tierschutz-Landesrat, daß es wirklich rasch zu einer Lösung kommt, damit die armen Tiere endlich ein angemessenes Dasein erhalten. Ein weiteres Hinauszögern wäre unerträglich, da Kärnten beim Tierschutz im Vergleich zu den anderen Bundesländern sowieso schon hinter her hinkt", so FP-NRAbg. Dipl.-Ing. Karlheinz Klement

Der geschäftsführende Landesparteiobmann, der zugleich auch der Tierschutzsprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs ist, kritisiert, daß mittlerweile schon seit drei Jahren über einen Neubau des Tierheimes in Klagenfurt diskutiert werde. Dabei wäre dringender Handlungsbedarf gegeben. Das vor 30 Jahren gebaute bisherige Tierheim sei in einem desolaten Zustand, unter den schlechten hygienischen Bedingungen litten nicht nur die Tiere, sondern auch die Mitarbeiter.

Die Schuld dafür, daß es bisher keine Einigung zwischen Land Kärnten, Stadt Klagenfurt und Tierschutzverein über die Errichtungs- und Erhaltungskosten eines neuen Tierheimes gegeben hat, ortet Klement in den BZÖ-Reihen vom Land Kärnten. "Für den Neubau geistern viele Pläne herum, aber bisher ist es zu keiner Umsetzung gekommen. Zunächst hat Landeshauptmann Haider bis Weihnachten eine Lösung versprochen, und es ist nichts geschehen. Dann hat Haider die Landesimmobiliengesellschaft beauftragt, bis Jahresbeginn ein kostengünstiges Baukastensystem für die Kärntner Tierheime zu entwickeln, und es liegt noch nichts Konkretes vor. Uwe Scheuch hat ursprünglich versprochen, daß er noch im Jänner eine Entscheidung fällen wird, und nun spricht er schon wieder von Frühling. Es ist Zeit, diese Verzögerungstaktik zu beenden."

Das einzige, was bisher vorhanden sei, wäre eine Absichtserklärung des Landes, Geld zu investieren. Dabei sei die Rechtslage in dieser Situation eindeutig. Das Bundestierschutzgesetz schreibe einen Leistungsvertrag zwischen Land und Tierheimbetreibern vor. Denn laut Paragraph 30 des Bundestierschutzgesetzes müsse die öffentliche Hand für alle Heimtiere aufkommen. "Auszuhandeln ist nur die Höhe der Tagsätze für die Heimtiere. Das kann ja wohl nicht so schwer sein. In anderen Bundesländern gibt es auch keine Probleme, nur Kärnten ist die Negativausnahme."

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