ÖH: Negative Effekte von Studiengebühren wurden nicht entkräftet

Caps Reue erfreulich, aber zu spät

Wien (OTS) - Für die Österreichische HochschülerInnenschaft ist nach dem gestrigen Fernsehinterview mit Alfred Gusenbauer klar: "Er hat die Problematik rund um Studiengebühren einfach nicht verstanden. Kein negativer Effekt, der durch Studiengebühren entsteht, wurde entkräftet. Der finanzielle Druck bleibt, die immens hohe Berufstätigkeit der Studierenden bleibt, dadurch wird wie bisher jedEr Dritte sein/ihr Studium abbrechen und vor allem: Bildung ist kein frei zugängliches, öffentliches Gut."

Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer aus dem ÖH-Vorsitzteam: "Es gäbe unzählige Argumente gegen Studiengebühren, leider schaltet Gusenbauer auf stur und beschimpft KritikerInnen - in der Tradition des letzten Bundeskanzlers - als gewaltbereite Radikale. So sieht also der neue Volkskanzler aus?"

Die gestrige Ankündigung von SP-Klubobmann Josef Cap, das Kapitel Studiengebühren mit der ÖVP nachverhandeln zu wollen, nimmt die ÖH verwundert zur Kenntnis: "Es ist zwar erfreulich, dass Cap im Gegensatz zu Gusenbauer Reue zeigt, damit ist er allerdings reichlich spät dran. Dieses Rückgrat hätte er vor zwei Tagen haben müssen."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Yussi Pick, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
yussi.pick@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001