- 10.01.2007, 11:44:08
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ÖH: Negative Effekte von Studiengebühren wurden nicht entkräftet
Caps Reue erfreulich, aber zu spät
Wien (OTS) - Für die Österreichische HochschülerInnenschaft ist
nach dem gestrigen Fernsehinterview mit Alfred Gusenbauer klar: "Er
hat die Problematik rund um Studiengebühren einfach nicht verstanden.
Kein negativer Effekt, der durch Studiengebühren entsteht, wurde
entkräftet. Der finanzielle Druck bleibt, die immens hohe
Berufstätigkeit der Studierenden bleibt, dadurch wird wie bisher
jedEr Dritte sein/ihr Studium abbrechen und vor allem: Bildung ist
kein frei zugängliches, öffentliches Gut."
Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer aus dem ÖH-Vorsitzteam: "Es
gäbe unzählige Argumente gegen Studiengebühren, leider schaltet
Gusenbauer auf stur und beschimpft KritikerInnen - in der Tradition
des letzten Bundeskanzlers - als gewaltbereite Radikale. So sieht
also der neue Volkskanzler aus?"
Die gestrige Ankündigung von SP-Klubobmann Josef Cap, das Kapitel
Studiengebühren mit der ÖVP nachverhandeln zu wollen, nimmt die ÖH
verwundert zur Kenntnis: "Es ist zwar erfreulich, dass Cap im
Gegensatz zu Gusenbauer Reue zeigt, damit ist er allerdings reichlich
spät dran. Dieses Rückgrat hätte er vor zwei Tagen haben müssen."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Yussi Pick, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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