• 08.01.2007, 14:36:46
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Geplante Neuregelung der Studiengebühren absurd und inakzeptabel

ÖH Medizin Wien fordert die Anrechnung der sozialen Tätigkeiten im Medizinstudium.

Wien (OTS) - Die Einigung der Koalitionspartner in Bezug auf die
Neuregelung der Studiengebühren überbietet alle bisherigen Vorschläge
an Absurdität.

"Die Medizinstudierenden müssen in ihrer knapp bemessenen Freizeit
dringend benötigtes Geld verdienen, um sich ihr Studium leisten zu
können", stellt Jenny Bruni, Vorsitzende der ÖH Medizin Wien, fest.

"Zusätzliche freiwillige soziale Arbeiten sind daher kaum möglich,
zumal Zettelverteilen auf der Straße für Studierende rentabler ist,
als soziale Leistungen für umgerechnet 6,05 Euro die Stunde zu
erbringen", zeigt sich Marian Galovic, stv. Vorsitzender der ÖH
Medizin, empört.

Das Medizinstudium, das als eines der sozialsten Studien gilt,
kämpft mit unverschuldeten Wartezeiten und ist das längste und
aufwändigste Studium überhaupt.

"Im Rahmen des Studiums müssen Humanmedizinstudierende in ihrer
Freizeit 18 Wochen Famulaturen in Spitälern absolvieren. Durch das
verschulte Studiensystem ist es uns kaum bis gar nicht möglich, in
unserer Freizeit zusätzliche freiwillige Leistungen zu erbringen ",
erklärt Julia Straub, stv. Vorsitzende der ÖH Medizin.
"Sollte die enttäuschende Einigung tatsächlich bestehen bleiben, muss
die Famulaturzeit vollständig auf die 60 Stunden freiwillige Arbeit
angerechnet werden", fordert Jenny Bruni abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖH Medizin Wien
Julia Straub, stv. Vorsitzende
Tel: 01/4031759
Mobil: 0650-4940195
Email: [email protected]

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