ÖH: Größter anzunehmender Unfug

Geschmälerte Freude über Ausweitung der Stipendien

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft bezeichnet die kolportierte Einigung in Sachen Studiengebühren in einer ersten Reaktion als "größten anzunehmenden Unfug." Barbara Blaha und Lina Anna Spielbauer vom ÖH-Vorsitzteam: "Anstatt Studierende zu entlasten wird ihnen mehr Arbeit aufgebrummt." Bei diesen Neuigkeiten, ist die Freude über die Erfüllung der langjährigen ÖH Forderung nach Ausweitung der Stipendien, wesentlich geschmälert.

Rechnet man die Studiengebühren auf einen Stundenlohn um, bekommt man 6,05 Euro in der Stunde. Ein durchschnittlicher Studierendenjob ist besser bezahlt. "Wieso sollte man dann einen freiwilligen Dienst ableisten?", fragen sich Blaha und Spielbauer, "Das ist schlicht und einfach eine billige Möglichkeit für den Staat, ErsatzzivildienerInnen zu holen."

"Wahlversprechen nicht halten ist die eine Sache, aber die Situation der Studierenden noch zu verschärfen ist wirklich eine eigene Kunst" so das ÖH Vorsitzteam abschließend in Richtung Gusenbauer.

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