Klement: Kärnten braucht dringend günstige Sozialwohnungen

FPÖ schlägt Maßnahmenpaket zur Armutsbekämpfung vor

Klagenfurt (OTS) - "Die Zahl der armutsgefährdeten Personen steigt unaufhörlich, bereits über 73.000 Kärntner sind von Armut betroffen. Alleine in Klagenfurt leben rund 12.000 Menschen unter der Armutsgrenze. Besonders kinderreiche Familien und alleinerziehende Mütter geraten häufig in die Armutsfalle", so FPÖ-NRAbg. Dipl.-Ing. Karlheinz Klement.

Daher fordert der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann ein Maßnahmenpaket zur Armutsbekämpfung. Dabei müsse besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, daß genügend günstige Gemeinde- und Sozialwohnungen zur Verfügung stehen. In Klagenfurt gibt es 3.000 Wohnungssuchende, sozial Bedürftige finden kaum eine für sie finanzierbare Wohnung. "Viele können sich das Wohnen einfach nicht mehr leisten. Die Lebenshaltungskosten werden immer höher, die Mieten steigen, die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll werden regelmäßig angehoben. Und die in der vergangenen Woche angekündigten Strompreiserhöhungen von KELAG und Stadtwerke Klagenfurt tragen das ihre dazu bei. Das ganze ist ein Teufelkreis. Zahlreiche Betroffene müssen zwei Drittel ihres Gehaltes nur fürs Wohnen ausgeben."

Um das zu ändern, fordert Klement eine Wohnbauoffensive von Land Kärnten und Stadt Klagenfurt. "Es wird dringend mehr Geld für den Wohnungsbau benötigt. Die Wohnbauförderung muß erhöht werden, für junge Familien soll es Starthilfegeld geben. Gefordert sind hier auf Landesseite Wohnbau-Referent Uwe Scheuch und in Klagenfurt Wohnungsstadtrat Christian Scheider. Beide BZÖ-Politiker verschließen die Augen vor den Nöten der Menschen und nehmen ihre politische Verantwortung nicht wahr." Bei der Vergabe von Wohnungen müßten außerdem Österreicher und nicht Ausländer bevorzugt werden. Derzeit ist es umgekehrt und verantwortlich dafür ist vor allem LH Haider durch sein Kärntner Grundversorgungsgesetz, das jedem Ausländer hier in Kärnten ein Eldorado eröffnet. "Zudem regt die FPÖ Klagenfurt an, zwischen Privatvermietern und der Stadt Klagenfurt eine Basis zu schaffen, um die oftmals leer stehenden Wohnungen der Privatvermieter sinnvoll zu nutzen"., schließt Klement.

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