- 08.01.2007, 11:26:45
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Klement: Kärnten braucht dringend günstige Sozialwohnungen
FPÖ schlägt Maßnahmenpaket zur Armutsbekämpfung vor
Klagenfurt (OTS) - "Die Zahl der armutsgefährdeten Personen steigt
unaufhörlich, bereits über 73.000 Kärntner sind von Armut betroffen.
Alleine in Klagenfurt leben rund 12.000 Menschen unter der
Armutsgrenze. Besonders kinderreiche Familien und alleinerziehende
Mütter geraten häufig in die Armutsfalle", so FPÖ-NRAbg. Dipl.-Ing.
Karlheinz Klement.
Daher fordert der geschäftsführende FPÖ-Landesparteiobmann ein
Maßnahmenpaket zur Armutsbekämpfung. Dabei müsse besonderes Augenmerk
darauf gelegt werden, daß genügend günstige Gemeinde- und
Sozialwohnungen zur Verfügung stehen. In Klagenfurt gibt es 3.000
Wohnungssuchende, sozial Bedürftige finden kaum eine für sie
finanzierbare Wohnung. "Viele können sich das Wohnen einfach nicht
mehr leisten. Die Lebenshaltungskosten werden immer höher, die Mieten
steigen, die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll werden regelmäßig
angehoben. Und die in der vergangenen Woche angekündigten
Strompreiserhöhungen von KELAG und Stadtwerke Klagenfurt tragen das
ihre dazu bei. Das ganze ist ein Teufelkreis. Zahlreiche Betroffene
müssen zwei Drittel ihres Gehaltes nur fürs Wohnen ausgeben."
Um das zu ändern, fordert Klement eine Wohnbauoffensive von Land
Kärnten und Stadt Klagenfurt. "Es wird dringend mehr Geld für den
Wohnungsbau benötigt. Die Wohnbauförderung muß erhöht werden, für
junge Familien soll es Starthilfegeld geben. Gefordert sind hier auf
Landesseite Wohnbau-Referent Uwe Scheuch und in Klagenfurt
Wohnungsstadtrat Christian Scheider. Beide BZÖ-Politiker verschließen
die Augen vor den Nöten der Menschen und nehmen ihre politische
Verantwortung nicht wahr." Bei der Vergabe von Wohnungen müßten
außerdem Österreicher und nicht Ausländer bevorzugt werden. Derzeit
ist es umgekehrt und verantwortlich dafür ist vor allem LH Haider
durch sein Kärntner Grundversorgungsgesetz, das jedem Ausländer hier
in Kärnten ein Eldorado eröffnet. "Zudem regt die FPÖ Klagenfurt an,
zwischen Privatvermietern und der Stadt Klagenfurt eine Basis zu
schaffen, um die oftmals leer stehenden Wohnungen der Privatvermieter
sinnvoll zu nutzen"., schließt Klement.
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen
0463 / 51 52 92
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