• 07.01.2007, 12:10:00
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Katastrophenhilfebilanz 2006: Bundesheer leistete mehr als 255.000 Arbeitsstunden

Platter: "Auch in Zukunft Schutz und Hilfe für die österreichische Bevölkerung!"

Wien (BMLV) - Im Jahr 2006 waren über 18.300 Soldatinnen und
Soldaten des Österreichischen Bundesheeres immer dann zur Stelle,
wenn nach Katastrophen oder Unglücksfällen in Österreich Hilfe
benötigt wurde. Sie kämpften gegen Fluten, evakuierten in Not
geratene Menschen, beseitigten Schneemassen und Schäden von Lawinen-
oder Murenabgängen, unterstützten Suchaktionen nach Vermissten oder
bekämpften Waldbrände.

Mit Jahresende 2006 blicken die Helfer auf mehr als 255.000
Arbeitsstunden im Hilfs- und Katastropheneinsatz zurück. Die
Luftstreitkräfte beförderten mehr als 1.300 Personen und 4680 Tonnen
Material. "Schutz und Hilfe für die Menschen in Österreich gehören
natürlich auch in Zukunft zu den wichtigsten Inlandsaufgaben des
Bundesheeres. Und die Heeresreform garantiert, dass auch weiterhin
mindestens 14.000 Soldaten zur Verfügung stehen", sagt
Verteidigungsminister Günther Platter.

Ihre erste Bewährungsprobe bestanden die Hilfskräfte des Heeres
bereits zu Beginn des vergangenen Jahres. Aufgrund von starken
Schneefällen drohten in den Bundesländern Niederösterreich,
Oberösterreich, Steiermark, Kärnten, Tirol und Salzburg Dächer von
Hallen und Häusern einzustürzen. 15.000 Bundesheersoldaten leitsteten
im Schneeräumeinsatz mehr als 154.000 Arbeitsstunden. Mit
Schneeschaufeln, leichtem Pioniergerät und schweren
Transportmaschinen ausgerüstet, trugen die Soldaten zur
Schadensbegrenzung bei. Die Luftstreitkräfte unterstützten mit
Transporthubschraubern, darunter auch die S-70 Black Hawk.

Der dramatische Höhepunkt folgte im Sommer nachdem das Hochwasser
niederösterreichische Gemeinden an der March überschwemmt hatte und
Dämme gerissen waren. Wieder rückten die Katastrophenhilfe-Experten
des Bundesheeres aus. Über 750 Soldaten unterstützten die
Bevölkerung, zudem transportierten Black Hawk Hubschrauber rund 4.500
Tonnen Material, etwa 450 Panzerigel und 4.000 so genannte Big Bags -
zur Dammschließung oder Dammverstärkung im Katastrophengebiet.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Landesverteidigung
   
   Pressesprecherin des Verteidigungsministers
   Mag. Michaela Huber
   Tel: (01) 5200-20210
   [email protected]
   oder
   Presseabteilung
   Tel: (01) 5200-20301
   [email protected]
   http://www.bundesheer.at

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