FCG-Jugend: Keine Lockerung des Kündigungsschutzes bei Lehrlingen

Schuhberger fordert die Koalitionsverhandler auf, die geplanten Änderungen nochmals zu überdenken

Wien (FCG) - "Die geplante Lockerung des Kündigungsschutzes darf auf keinen Fall umgesetzt werden. Für mich führt das zu keinem zusätzlichen Arbeitsplatz sondern eher dazu, dass Lehrlinge ausgebeutet werden. Und wenn kein Bedarf mehr an der Arbeitskraft besteht, können die Auszubildenden auch sehr leicht wieder gekündigt werden", kritisiert die FCG-Jugendvorsitzende Manuela Schuhberger die geplanten Änderungen.

"Die Änderungen würden für die Lehrlinge den Wegfall von allen Sicherheiten bedeuten. Erst im dritten Lehrjahr könnten sich die Auszubildenden sicher sein, dass sie die Ausbildung auch beenden können. Da stellt man sich doch gleich die Frage, ob die Kolleginnen und Kollegen von der SPÖ nur eigennützig denken oder auch ein wenig sozial", so Schuhberger.

"Wir von der FCG-Jugend fordern die Koalitionsverhandler auf, dieses Thema noch einmal kräftig zu überdenken, denn es kann nicht sein, dass die Lehrlinge künftig alleine im Regen stehen", so Schuhberger abschließend.

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