Steinbruch Hollitzer: Weniger Erschütterungen & weniger Lärm

Wien (OTS) - Eine neue Sprengtechnik macht es möglich: Bei gleich bleibender Abbaumenge werden künftig im Bad Deutsch Altenburger Steinbruch Am Pfaffenberg um 30 % weniger Sprengungen durchgeführt als vor 2006. Die Erschütterungen konnten dadurch ebenfalls deutlich weiter reduziert werden.

Der einjährige Testlauf mit der neuen Sprengtechnik brachte ausschließlich positive Ergebnisse. Um die von der Industrie benötigte Menge Gestein abzubauen, war bis einschließlich 2005 mindestens eine Sprengung pro Woche erforderlich. Dazu DI Patrick Klehr, der zuständige Bergbauexperte der Hollitzer GmbH: "Bei der so genannten Zweireihensprengung wird der Sprengstoff am tiefsten Punkt des Bohrlochs gezündet. Dadurch kann der Schalldruck nicht entweichen, es kommt somit zu einer deutlichen Lärmverringerung sowie zu einer 10prozentigen Reduktion der Erschütterungen. Der Testlauf hat bewiesen, dass dies sicherlich die beste Sprengtechnik ist, die es derzeit gibt."

Konkret bedeutet dies, dass künftig nur noch etwa 35 statt 50 Sprengungen pro Jahr erforderlich sind.

"Gemeinsam mit der 6 Millionen Euro teuren neuen Produktionsanlage trägt die neue Sprengtechnik dazu bei, dass der Steinbruch Am Pfaffenberg sicher zu den modernsten Anlagen Österreichs zählt", zieht auch Prokurist DI Bernd Wanivenhaus eine positive Bilanz über das abgelaufene Jahr. Im Steinbruch Hollitzer wird jährlich rund 1 Million Tonnen Dolomit Kalkstein vor allem für die Baustoffindustrie abgebaut.

Die Hollitzer Baustoffwerke Betriebs GmbH ist eine Tochtergesellschaft der CEMEX Austria AG. Die CEMEX Austria AG, Marktführer bei Transportbeton und Kies in Österreich, betreibt 26 Kies- und 40 Betonwerke. 2005 setzte das Unternehmen mit 750 Mitarbeitern 214 Mio. Euro um. International ist CEMEX in über 50 Ländern präsent und erwirtschaftet mit 50.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von mehr als 15 Mrd. US-Dollar. CEMEX gilt als einer der größten Zementhersteller der Welt und ist global führender Lieferant von Transportbeton und einer der größten Hersteller von Zuschlagstoffen weltweit.

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