Behinderte aus Grein bastelten Staatswappen für Bundesratspräsidenten

Kneifel empfing Gruppe im Parlament: "Das ist auch euer Haus!"

Wien (OTS) - Weil "das Parlament auch ein Ort ist, wo über Belange von Menschen mit Behinderung gesprochen wird", lud Bundesratspräsident Gottfried Kneifel vor Weihnachten eine Gruppe der OÖ Lebenshilfe-Tagesheimstätte aus Grein an der Donau zu sich ins Hohe Haus nach Wien ein. "Ich wollte ein Zeichen setzen, dass das Parlament auch für Menschen mit Behinderung offen ist", begründete Kneifel und sagte es den Betroffenen auch, als er sie durch das Parlament führte: "Das ist auch euer Haus - es ist für alle Österreicher da!" Der Kontakt war entstanden, als der Bundesratspräsident im August die Tagesheimstätte in Grein besucht hatte und ihnen auf eigen Kosten einen Auftrag geben wollte. Das lehnten sich ab, wollten sich aber "für das uns entgegengebrachte Interesse und ihr Verständnis" mit einem von ihnen selbst in Sandtechnik angefertigten Bild des Bundeswappens bedanken. Für die persönliche Übergabe lud sie Kneifel ins Parlament ein.

Gleich nach der Übergabe wurde das Wappenbild im Zimmer des Bundesratspräsidenten aufgehängt und Kneifel freute sich: "Jetzt hängt auch etwas aus Oberösterreich im Parlament - ich danke euch dafür! Das werde ich allen meinen Bundesrats-Kollegen zeigen, damit sie sehen, was ihr leisten könnt!" Bei der Führung durch Hohe Haus war der Präsident durchaus humorig: "Ihr müsst wissen: Das Wort 'Parlament' kommt von palavern!" Und dann erzählte er auch, dass sich im (bestaunten) alten Reichsratssitzungssaal seinerzeit auf allen Plätzen auch Tintenfässer befanden, ehe sie von den Abgeordneten bei heftigen Debatten auch als Wurfgeschosse zweckentfremdet und daher später entfernt wurden. (schluss)

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