AMA Marketing: Nicht nur zu Silvester Schwein mit gutem Gewissen genießen

Schweine gelten als Glückssymbol und liefern hochwertiges Fleisch

Wien (AIZ) - Besonders zu Silvester ranken sich um das
Glückssymbol Schwein viele Volksbräuche. Die Wurzeln der Geschichten rund um das "Schweineglück" gehen bis in die griechische Antike zurück, erfreuen aber auch heute noch Geist wie Gaumen. Schwein ist auch kulinarisch das beliebteste Fleisch der Österreicher/-innen und kann - dank neuer Züchtungen - auch mit bestem Gewissen verspeist werden. Manche Wissenschafter sind mittlerweile sogar mehr von der gesundheitstauglichen als von der Glück bringenden Wirkung des Borstentieres überzeugt, teilt die AMA Marketing mit.

Schweinefleisch ist fettarm und hat hohen Nährwert

Fleisch ist ein Lebensmittel mit hohem Nährwert. Es versorgt den Körper mit Eiweiß, Fettsäuren sowie Vitaminen und Spurenelementen wie Eisen oder Selen und ist ein wichtiger Energieversorger für den ganzen Körper und speziell für das Gehirn.

"Die überlieferten Vorurteile, dass Schweinefleisch fett- und cholesterinreich sowie schwer verdaulich sei, sind längst überholt. Durch moderne Züchtungsmethoden ist es gelungen, aus Schweinefleisch ein mageres und hochwertiges Lebensmittel zu machen, das man nicht nur zu Silvester mit bestem Gewissen genießen darf. Das bestätigen auch die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Schweinefleisch ist das Lieblingsfleisch der Österreicherinnen und Österreicher. Wer möchte schon gerne darauf verzichten, Schwein zu haben?", ermutigt Rudolf Stückler, AMA-Manager für Fleisch und Fleischwaren, zum Konsum dieses Nahrungsmittels.

Schweine sind Glücks- und Fruchtbarkeitssymbole

Zu Silvester oder Neujahr ist es in unseren Breiten Brauch, ein Stück Schweinsrüssel oder zumindest Schweinefleisch zu essen. Damit verbindet der Volksglaube Glück für das kommende Jahr. Wie das Schwein zum Glückssymbol geworden ist, dazu gibt es unzählige Erklärungsmodelle. Bereits in der germanischen und griechischen Mythologie taucht die Sau als Glücksbringer auf. Die germanische Göttin Freya trug beispielsweise den Beinamen Syr (Sau) und wurde als Überbringerin des Glücks verehrt. Der griechischen Göttin Demeter wiederum wurden Schweine als Opfertiere dargebracht, um sich damit Glück zu erwerben.

In den europäischen Kulturen war die Sau oft Symbol für Wohlstand. In früheren Zeiten war Fleisch teuer und nur für Reiche leistbar. Wer (ein) Schwein hatte, wurde meist schon als reich und glücklich angesehen. So galt das Schwein sehr bald als Glücksbringer, aber auch als Symbol der Fruchtbarkeit, und diese ist naturgemäß auch Voraussetzung für den Erfolg der Schweinezucht.

"Schweineglück" haben vorzugsweise die Tüchtigen und Flinken. In der ursprünglichen Bedeutung heißt "Schwein haben", unerwartetes oder sogar unverdientes Glück zu erhalten. Diese Redewendung kommt wahrscheinlich aus dem Mittelalter. Bei den volkstümlichen Wettkämpfen erhielt der Verlierer als Spottpreis ein Schwein oder Ferkel. Für die Wettkampfverlierer war das wertvolle Schweinchen aber nicht nur Spott, sondern eben auch ein unerwartet erworbenes Wertobjekt und somit ein Glücksbringer. Eine andere These besagt, dass wandernde Studenten im Mittelalter als Lohn für landwirtschaftliche Hilfe ein Ferkel erhielten, das noch dazu mit Wünschen für Glück und Wohlergehen verbunden war.

Zu einem Glücksschwein konnte man früher auch durch ein Ferkelrennen kommen. Dabei wurde ein Jungschwein in den Kreis der Teilnehmer ausgesetzt. Wem es gelang, das Tier zu fangen, erhielt es gleichzeitig als Preis. Noch eine andere Erklärung: Bei Schützenwettkämpfen war früher das Schwarze auf den Schießscheiben auch oft in Form eines Wildschweins abgebildet. Wer also ins "Schwarze" traf, hatte Glück, also Schwein.
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