- 20.12.2006, 14:12:25
- /
- OTS0159 OTW0159
Derzeit 22 NÖ Krankenhäuser unter einem Dach
Sobotka: Landesklinikenholding war richtige Entscheidung
St. Pölten (NLK) - Die NÖ Landesklinikenholding vereint seit
Beginn 2006 22 niederösterreichische Krankenhäuser unter einem Dach
und sorgt für den bestmöglichen Einsatz jener 1,2 Milliarden Euro,
die pro Jahr für den Betrieb der Spitäler aufgewendet werden, sagte
Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka heute bei einer Pressekonferenz zum
Thema "Erstklassige Gesundheitsversorgung für NÖ - die NÖ
Landesklinikenholding 2006" im Landhaus in St. Pölten.
Die Übernahme der Krankenhäuser sei aber für das Land
Niederösterreich eine besondere finanzielle Herausforderung. Heuer
hätten die Gesamtausgaben der NÖ Landesklinikenholding bei 300.000
PatientInnen und 14.000 MitarbeiterInnen nur um 4,6 Prozent mehr als
im Vorjahr betragen, trotz der Erweiterung des Leistungsspektrums,
der Inbetriebnahme neuer Abteilungen und der Eröffnung neu
errichteter oder umgebauter Bauteile, erläuterte Sobotka. Ab Anfang
2007 würde das Humanis-Klinikum mit den beiden Spitalsstandorten
Korneuburg und Stockerau vom Land Niederösterreich geführt, 2008
sollen die restlichen drei Krankenhäuser in Neunkirchen, Wiener
Neustadt und Klosterneuburg in der NÖ Landesklinikenholding eine neue
Heimat finden.
Hätten die Kommunen ihre Krankenhäuser trotz ständig steigender
Defizite behalten, wäre "diese Reise von einer wirtschaftspolitischen
Katastrophe" begleitet worden. Sobotka: "Die Entscheidung,
Niederösterreichs Krankenhäuser in die NÖ Landesklinikenholding
überzuführen, war richtig."
Pro Jahr 1,85 Millionen Semmeln, 153 Tonnen Brot oder 750.000
Rollen WC-Papier - alles nicht zentral, sondern örtlich gekauft,
verdeutlichen die Dimension, was 22 Landeskliniken für die
Gesundheitsversorgung leisten, sagte Sobotka weiter. Zahlreiche
Maßnahmen zur Verbesserung der Behandlungsqualität und zur
Erweiterung des Leistungsangebotes wurden von den PatientInnen
durchaus positiv aufgenommen. Immerhin hätten 97 Prozent der
befragten Landsleute geantwortet, dass sie mit den Landeskliniken
sehr zufrieden oder zufrieden seien.
Auch die Verbesserung der Ausbildung von Turnusärzten sowie ein
professionelles Management für kürzere Wartezeiten bzw. eine optimale
Auslastung der OP-Säle bei 128.000 Operationen pro Jahr seien hier zu
nennen. Dazu kämen, so Sobotka, die Leistungen für das Personal der
Krankenhäuser: Rund 11.000 MitarbeiterInnen seien in den letzten zwei
Jahren ohne Schwierigkeiten bei den Gehaltszahlungen übernommen
worden. Zudem schaffe das neue Bildungskonzept für alle
Berufsgruppen, vom Arzt bis zur Krankenschwester, einen Zugang zu
Aus- und Weiterbildungsangeboten. Das Job-Modul hätte seit November
2005 mehr als 210.000 Zugriffe verzeichnet.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12312
http://www.noe.gv.at/nlk
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






