Tauschitz: Armutszeugnis für SP-Sozialreferat

Über Jahrzehnte Sozialreferat in SPÖ-Verantwortung: Größte Kluft zwischen Sozialausgaben und der Hilfe, die zu den Menschen kommt.

Klagenfurt (OTS) - "Seit Jahrzehnten ist das Sozialreferat in der Verantwortung der SPÖ. Seit Jahren steigen die Ausgaben im Sozialbereich und trotzdem lesen wir, dass die Armut in Kärnten erschreckend hoch ist. Da stimmt doch was nicht", sagt heute VP-Sozialsprecher Stephan Tauschitz anlässlich der jüngst präsentierten Studie, die nicht als einzige zum selben Ergebnis komme.

"Alleine 2007 wird im Sozialressort von Gaby Schaunig wieder um 7 % mehr ausgegeben. Doch das Geld kommt nicht zu den Menschen. Es versickert offensichtlich in der Bürokratie", erläutert Tauschitz. Kärnten liege bei den Sozialausgaben im Spitzenfeld innerhalb Österreichs. "Wie kann es dann sein, dass Kärnten auch bei der Armut im Spitzenfeld liegt? Wo geht das Geld hin", will Tauschitz wissen. Dieser Umstand sei schlichtweg ein Armutszeugnis für die Sozialreferentin.

Bürokratie zu fördern, an stelle den Menschen zu helfen - das sei das Motto der SP-Sozialpolitik. "Als ÖVP fordern wir die Einrichtung eines Sozialfonds. Die Millionen aus dem Sozialreferat müssen direkt zu den Menschen, die es brauchen", fordert Tauschitz. Der Sozialfonds würde weniger Verwaltung und mehr Geld für die Menschen im Land bringen. "Helfen, nicht verwalten, ist die richtige Sozialpolitik", so Tauschitz.

Auch die von der Sozialreferentin abgefeierte Mindestsicherung sei lediglich die Anhebung der Sozialhilfe um 40 Euro. Auch hier liege Kärnten im letzten Drittel im Bundesländervergleich. "Diese Anhebung hätte es schon in den letzten Jahren geben können. Was macht die Sozialreferentin mit dem vielen Geld", fragt Tauschitz.

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