- 19.12.2006, 12:41:01
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Rack: Bahn fahren wird attraktiver
Europäisches Parlament setzt sich für Rechte der Zugreisenden ein
Brüssel, 19. Dezember 2006 (ÖVP-PD) "Der Verkehrssauschuss des
Europäischen Parlaments hat heute mit überwiegender Mehrheit für
den Bericht über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im
grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr gestimmt. Wir haben somit
erneut unsere Aufgabe als Vertreter der Bürger wahrgenommen, indem
wir uns für mehr Rechte und Informationen für Zugreisende
eingesetzt haben", sagte heute, Dienstag, der steirische ÖVP-
Verkehrssprecher im Europäischen Parlament, Univ. Prof. Dr.
Reinhard Rack nach der Abstimmung im Europäischen Parlament in
Brüssel. ****
Die neue Verordnung zu den Passagierrechten soll im
internationalen sowie im nationalen Verkehr für alle Fahrgäste
gelten. "Künftig gibt es auch für Zugreisende Entschädigungen bei
Verspätungen, die in Relation zum Kaufpreis stehen", informiert
Rack. "Für gemeinwirtschaftliche Verträge wird es weiterhin
Ausnahmeregelungen geben, somit können von Land zu Land
individuelle Regelungen getroffen werden".
Besonderes Augenmerk soll aber vor allem auf Information und
Aufklärung liegen. "Wir haben beschlossen, dass Bahnpassagiere über
ihre Rechte im Bahnverkehr ausführlicher informiert werden müssen.
Künftig müssen Zugreisende am Fahrkartenschalter, auf
elektronischen Verkaufsstellen oder auf den Bahnkarten selbst alle
Informationen in verständlicher Form finden können. Denn nur wer
weiß, was Recht ist, kann sein Recht auch wahrnehmen", freut sich
Rack über diese neue Auskunftspflicht.
Jeder Zug soll außerdem künftig mindestens ein Mehrzweckabteil
aufweisen. "Somit wollen wir garantieren, dass Sperrgepäck,
Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder und Sportgeräte einfacher
transportiert und umgeladen werden können", so der Verkehrsprecher.
Eine deutliche Verbesserung gibt es auch für Personen mit
beschränkter Mobilität. "Wir wollen vor allem behinderten Personen
das Bahn fahren erleichtern. Eisenbahnunternehmen und
Bahnhofsbetreiber werden aufgefordert künftig nach wirtschaftlicher
Abschätzung bei der Anschaffung neuer Fahrzeuge, dem Bau neuer
Bahnhöfe sowie bei Umbau- und Modernisierungsarbeiten auf Personen
mit beschränkter Mobilität mehr Rücksicht zu nehmen", so Rack
abschließend.
Rückfragen: MEP Univ.Prof. Dr. Reinhard Rack, Tel.: 0032-2-284-
75773 ([email protected]) Mag. Andrea Strasser,
EVP-ED Pressestelle, Tel.: 0032-473-311175
([email protected])
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