- 19.12.2006, 10:01:40
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Koalition: Haubner: Kinderbetreuungsgeld ist ein Erfolgsmodell - Unglaubwürdige Diffamierungskampagne abzulehnen
Wien 2006-12-19 (OTS) - Sozialministerin Ursula Haubner nahm heute
eindeutig gegen die laufende Diffamierungskampagne gegen das
Kinderbetreuungsgeld Stellung. "Das Kinderbetreuungsgeld ist ein
Erfolgsmodell. 70.000 BezieherInnen des alten Karenzgeldes mit
Berufsverbot stehen 170.000 EmpfängerInnen des Kindergeldes mit
Zuverdienstmöglichkeit gegenüber. Das bedeutet rund eine Milliarde
Euro kommen so direkt den Familien zu gute. Eine Familie mit 2
Kindern und Alleinverdiener hat beispielsweise 2001 3.900 Euro pro
Jahr an Familienleistungen erhalten, im Jahr 2006 beläuft sich die
Summe auf 9.200 Euro. Eine OGM-Untersuchung zeigt, dass über 70
Prozent der unter 30jährigen und der sich in Karenz Befindenden das
KBG als vorteilhafter gegenüber dem seinerzeitigen Karenzgeld sehen",
betont Haubner.
"Es grenzt auch an Pharisäertum einerseits mit aller Vehemenz das von
uns eingeführte großartige Kinderbetreuungsgeld für Alle, unabhängig
vom legalen Aufenthalt zu fordern und andererseits das Kindergeld als
Fehlschlag zu bezeichnen. Ich möchte hier nur an die jetzige
Präsidentin des Nationalrates Barbara Prammer, die von einer
Mogelpackung und Fehlinvestition gesprochen hat, oder an die damalige
Grüne Frauensprecherin Madeleine Petrovic die das Kindergeld als
platten und plumpen Wahlkampfschmäh bezeichnet hat, erinnern," so
Haubner.
Angesichts dieser vorweihnachtlichen Verlogenheit, müssen schwerste
Befürchtungen für den Ausgang der Koalitionsverhandlungen im Bereich
des Kindergeldes gehegt werden. In Österreich ist mit Einführung des
Kinderbetreuungsgeldes der richtige Weg der universellen
Familienleistungen eingeschlagen worden. Deshalb muss auch in Zukunft
unabhängig von einer Erwerbstätigkeit das Kindergeld zur Verfügung
stehen. "Die Abschaffung der Zuverdienstgrenze wäre eine weitere
wichtige Maßnahme im Sinne der Vereinbarkeit", betont
Sozialministerin Ursula Haubner, die abschließend auch darauf
hinweist, dass es seitens des BZÖ im Parlament bereits einen Antrag
auf Aufhebung der Zuverdienstgrenze gebe, der dem Familienausschuss
zugewiesen worden ist.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
0664 825 7778
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