Kukacka: Positive Entwicklung bei Straßenverkehrssicherheit durch Evaluierungen weiter verbesserbar

In bisherigen Koalitionsverhandlungen Einvernehmen über Verkehrssicherheitsthemen

Wien (OTS) - Die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) veröffentlichten positiven Prognosen für die Unfallzahlen des heurigen Jahres zeigen für Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka, dass man in der Verkehrssicherheitspolitik den richtigen Weg geht. Eine zufrieden stellende Entwicklung sei die Reduktion der Verkehrsunfälle sowie jene der Verletzten und Getöteten. Man dürfe sich bei der Verkehrssicherheit aber nicht zurücklehnen, sondern müsse weiterarbeiten und die gesetzten Maßnahmen überprüfen. Beispielsweise der Punkteführerschein solle beim Vormerksystem daraufhin überprüft werden, ob die unfallträchtigsten Delikte darin enthalten seien. Kukacka dazu: "Wir werden mit Experten prüfen, ob nicht auch Handytelefonieren und Nichtangurten wegen der Unfallhäufigkeit in den Punkteführerschein aufgenommen werden soll."

Auch bei "Licht am Tag" sei eine wissenschaftliche Evaluierung als Grundlage für weitere Schritte notwendig. Eine entsprechende Studie sei bereits in Auftrag gegeben worden und das KfV sei dabei federführend beteiligt. Der Staatssekretär erwarte sich von der Evaluierung eine fundierte Klärung, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der verunfallten Kinder auf Schutzwegen, sowie dem leichten Zuwachs an Unfällen bei Mopeds und Motorrädern und dem verpflichtenden Tagfahrlicht gebe. Außerdem sollte auch geklärt werden, ob es durch "Licht am Tag" tatsächlich zu erhöhtem Treibstoffverbrauch kommt und das somit auch zu einem Mehr an Schadstoffen und Kosten führt.

Kukacka betont, dass die Evaluierung und Verbesserung jüngst erlassener Verkehrssicherheitsmaßnahmen, wie dem "Vormerksystem" oder "Licht am Tag", auch Bestandteil der in den Koalitionsverhandlungen erzielten Übereinkunft in der Arbeitsgruppe Verkehr sei. Außerdem habe man sich in punkto Verkehrssicherheit auf Verkehrsleitsysteme zur flexiblen Anpassung der Geschwindigkeitsbeschränkungen nach Witterungsverhältnissen und Verkehrsdichte zur Stau- und Unfallvermeidung verständigt. Einigen konnte man sich auch darüber, die Kontrollen im Schwerverkehr zu verstärken, die hohe Qualität der Fahrschulausbildung bundesweit sicherzustellen und durch verstärkte Aufklärung und mehr Öffentlichkeitsarbeit für ein höheres Sicherheitsbewusstsein zu sorgen. Kukacka ist mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden und betont abschließend, dass vor allem bei den jüngsten und somit schwächsten Verkehrsteilnehmern, am Sicherheitsbewusstsein durch verstärkten Verkehrssicherheitsunterricht schon in den Kindergärten sowie in den Schulen, verstärkt gearbeitet werden müsse.

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