• 15.12.2006, 14:22:54
  • /
  • OTS0239 OTW0239

Matiasek: Frauenförderung in Wien geht an den tatsächlichen Bedürfnissen von Frauen dieser Stadt vorbei!

Feministinnen und ausländische Frauenvereine werden massiv unterstützt - Alleinerzieherinnen und Mindestpensionistinnen jedoch außen vor gelassen.

Wien, 15-12-2006 (fpd) - Wenn man sich die Subventionsliste der
Stadt Wien genau ansieht, dann weiß man, daß in Wien diverse
Kulturprojekte von Feministinnen gefördert werden, die nur einer
Gruppe von Frauen dienen, nämlich den "Aktivistinnen" selbst. All
jene Wienerinnen, die sich um ihren Arbeitsplatz Sorgen machen oder
gar einen suchen, der vielleicht frauenfreundlich und
familienkompatibel ist, werden von der derzeitigen Wiener
SPÖ-Stadtregierung im Stich gelassen, so heute LAbg GR Veronika
Matiasek im Zuge ihrer Wortmeldung im Wiener Gemeinderat.

All jene Wienerinnen, wie etwa die Alleinerzieherinnen, die eine
leistbare Wohnung oder einen leistbaren Kinderbetreuungsplatz suchen,
oder die Pensionistinnen, die auf Grund ihrer jahrelangen Leistungen
für die Familie mit ein paar hundert Euro auskommen müssen, haben von
den derzeitigen "frauenpolitischen Maßnahmen" der Stadt überhaupt
nichts zu erwarten.

Es soll ganz offensichtlich von dem Geld, das unter dem Titel der
Frauen- und Mädchenförderung fließt, möglichst wenig den Wienerinnen
selbst zukommen, dafür aber wird über diese Schiene weiter jede Menge
Geld für Zuwanderinnen locker gemacht. Matiasek nannte dabei einige
Beispiele aus der Subventionsliste:
"Verein Afghanische Frauen in Österreich", "Verein Forum Muslimische
Frauen in Österreich", "Verein für Ägyptische Frauen und Familien",
"Verein Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden",
"Verein Türkischer Eltern in Österreich" etc.

Neben den feministischen Forschungs-, Film- oder Theaterprojekten,
deren Subvention nahezu ausschließlich den Ausführenden zu Gute
kommen und den ausschließlich für eine auserwählte Gruppe von
Zuwanderinnen gewidmeten Zuwendungen, gibt es einige wenige Projekte
im Bereich der Beratung und Betreuung von Gewaltopfern, die von den
Freiheitlichen im Einzelnen gerne befürwortet werden, so Matiasek.

Zu dieser Form der SPÖ-Politik passe, so Matiasek, auch die jüngste
"Verfraulichung" von Piktogrammen im öffentlichen Bereich. Die
gestrige Präsentation wurde von den meisten Menschen in dieser Stadt
für einen Witz gehalten. Wenn die Wiener Frauenpolitik, deren
positive Akzente durchaus auch Anerkennung finden soll, darin
gipfelt, dass Frauen - wie auf einem fiktiven Verkehrszeichen
dargestellt - schaufelbewaffnet und mit Röckchen auf der Baustelle
arbeiten soll, dann wäre es besser, dieses Ressort ersatzlos zu
streichen, so Matiasek abschließend. (Schluß) jen

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel