• 15.12.2006, 11:47:37
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VP-Gerstl: Hauptbahnhof darf nicht zum Endbahnhof werden

Anbindung ans öffentliche Netz notwendig

Wien (OTS) - "Den geplanten Hauptbahnhof einzig mit der Anbindung
an die U1 zu planen, die bereits jetzt mit fast 70 % als überlastet
gilt, lässt das kommende Verkehrschaos erahnen", warnt LAbg. Wolfgang
Gerstl, Verkehrssprecher der ÖVP Wien, die SP-Stadtregierung vor den
nicht ausgegorenen Verkehrsplanungen rund um den Bahnhof Wien-Europa
Mitte.

Für Gerstl ist eine Anbindung an die U-Bahn, wie beispielsweise an
die U2, dringend notwendig. Diese jedoch wird derzeit von der Wiener
SPÖ weiter im Süden geplant: "Wenn die U2 tatsächlich im Süden am
Zentralbahnhof vorbeigebaut wird, muss sich die SP-Stadtregierung
eine andere Anbindung überlegen - anders ist das steigende
Passagieraufkommen mit einer geschätzten Steigerung von 50 % der
derzeitigen Kapazität, nicht zu bewältigen."

Vorstellbar wäre für den VP-Verkehrssprecher auch eine Verästelung
der U6, die von der Gumpendorfer Straße zum Zentralbahnhof führen
sollte. "In anderen Großstädten sind Verästelungen von U-Bahnlinien
gang und gäbe - nur in Wien denkt man einseitig von Punkt zu Punkt.
Die SP-Stadtregierung muss hier über ihren Tellerrand schauen und
auch andere Lösungen sehen", fordert Gerstl.

"Eines ist klar: SP-Stadtrat Schicker muss die Anbindung an das
öffentliche Netz am Hauptbahnhof sicherstellen - sonst wird der
Hauptbahnhof zum Endbahnhof", schließt Gerstl.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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