• 15.12.2006, 10:02:47
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  • OTS0066 OTW0066

AK Veranstaltung am 18.12.: Ende der Stagnation? Perspektiven für mehr Wachstum und Beschäftigung

Wien (OTS) - Was ist zu tun - im europäischen und im
nationalstaatlichen Rahmen - für mehr Wachstum und Beschäftigung? Wie
sind dafür die Geld-, Fiskal- und Lohnpolitik zu gestalten und
aufeinander abzustimmen? Welche institutionellen bzw. rechtlichen
Rahmenbedingungen sind dafür notwendig? Um diese Fragen geht es bei
der
Veranstaltung "Ende der Stagnation? Wirtschaftspolitische
Perspektiven für mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa" von
Arbeiterkammer Wien und dem Institut für Makroökonomie und
Konjunkturforschung in der Hans-Böckler-Stiftung am 18. und 19.
Dezember. Denn eines ist klar: Voraussetzung für mehr Beschäftigung
in Europa ist eine Neuorientierung der gesamtwirtschaftlichen
Politik. Eine Fortsetzung der einseitigen oder falschen Betonung von
Strukturreformen auf den Arbeitsmärkten, Inflationsbekämpfung und
Reduktion der Budgetdefizite würde die Chance zunichte machen, die
Stagnation der letzten Jahre zu überwinden.

Ende der Stagnation?
Wirtschaftspolitische Perspektiven für mehr Wachstum und
Beschäftigung in Europa

Montag, 18. Dezember 2006 und Dienstag, 19. Dezember 2006
Gewerkschaft der Privatangestellten,
Alfred-Dallinger-Platz 1
1034 Wien

Das Programm

Montag, 18. Dezember 2006, 13.00 bis 18.00 Uhr
13.00 Uhr, Begrüßung Günther Chaloupek, AK Wien und Eckhard Hein,
Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung
Eröffnung durch Dwora Stein, VizePräsidentin der AK Wien und
Bundesgeschäftsführerin der GPA

13.15 Uhr, Die Geld und Fiskalpolitik als Ursache der
unterschiedlichen Wachstumsdynamik in den USA und Europa, Stephan
Schulmeister, Österr. Institut für Wirtschaftsforschung

14.15 Uhr, Die deutsche Wachstums- und Beschäftigungsschwäche in
europäischen Kontext - Ein Lehrstück makroökonomischen
Missmanagements, Eckhard Hein, Achim Truger, Inst. F. Makroökonomie
und Konjunkturforschung

15.45 Uhr, Kleine Länder in der Währungsunion - hat Österreich seine
wirtschaftspolitischen Spielräume genutzt? Markus Marterbauer,
Österr. Institut für Wirtschaftsforschung

16.45 Uhr, Erweiterungsmüdigkeit oder Reformunwilligkeit? Die EU
zwischen globalen Herausforderungen und patriotischer
Wirtschaftspolitik, Andras Inotai, Ungarische Akademie der
Wissenschaften

Dienstag, 19. Dezember 2006, 9.00 bis 13.30 Uhr

9.00 Uhr, Strategien transnationaler Koordinierung der Lohnpolitik:
Eine Analyse ihrer Funktionslogik und Effektivität, Franz Traxler,
Universität Wien,
Lohnmoderation oder Ende der Bescheidenheit? Lohnpolitik in Europa,
Reinhard Bispinck, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut
in der Hans-Böckler-Stiftung

11.00 Uhr, Geld und Fiskalpolitik in Europa - Schwächen und
Reformoptionen, Jan Priewe, FHTW Berlin

12.00 Uhr, Podiumsdiskussion, Welche Wirtschaftspolitik für mehr
Beschäftigung?
Heiner Flassbeck, Unctad
Georg Busch, EU Kommission
Andreas Botsch, Deutscher Gewerkschaftsbund
Günther Chaloupek, AK Wien

Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer
Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Rückfragehinweis:

Christian Spitaler
   AK Wien Kommunikation
   tel.: (+43-1) 50 165 - 2152
   mobile: (+43) 664 45 43 43 6
   mailto:[email protected]
   http://wien.arbeiterkammer.at

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