- 14.12.2006, 11:43:57
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Westenthaler: "Wir haben ein kleines Wirtschaftswunder geschaffen"
"Erbe, das sich sehen lassen kann - SPÖ kehrt zur Politik der 90er Jahre zurück"
Wien (OTS) - "Wir haben mit unseren Steuerreformen eine Entlastung
zusammengebracht. Wir haben die besten Wirtschaftsdaten seit 25
Jahren, auch haben wir um die drei Prozent Wachstum, höhere Löhne und
eine niedrigere Inflation sowie florierende Exporte oder mehr
Kaufkraft. Wenn dies nun ein schweres Erbe ist und einem Erbe geht ja
immer ein Trauerfall davor, wie das SPÖ-Budgetsprecher Matznetter
meint, dann wird in Zukunft jedes Erbe zu einem Volksfest", stellte
heute der Klubobmann des Parlamentsklubs des BZÖ Abg. Peter
Westenthaler in seinem Debattenbeitrag zur Aktuellen Stunde fest.
Das sei nämlich ein Erbe, das sich sehen lassen könne. "Ich habe
aber nur eine Sorge nach diesem Erbe, daß man, wenn die SPÖ in der
Regierung ist, wieder zurückgeht. Daß dann, wie in den 90er Jahren,
wieder höchste Schulden, höchste Steuer und Abgaben, niedrigere
Löhne, höchste Inflation oder höchste Arbeitslosigkeit in Österreich
wieder einkehren", sagte Westenthaler.
Die Menschen in Österreich hätten schon ein gutes Gefühl.
"Natürlich ist die Wahl schon lange her, aber auch in dieser Zeit hat
die SPÖ Vertrauen wieder abgebaut und wenn die SPÖ so weiter macht
und Milliarden Forderungen stellt, die unerfüllbar sind und weiter in
dieser Politik verharren, dann werden sie bei der nächsten Wahl
wieder ihr Wunder erleben", meinte Westenthaler.
"Wir haben ein kleines Wirtschaftswunder, wir haben eine
Hochkonjunktur im Moment und auch die Prognosen sind weiterhin sehr
optimistisch. Nur dieser ökonomische Gesamterfolg, der im Moment da
ist, muß allen zu gleichen Teilen zugute kommen. Arbeitgeber und -
nehmer sollten gleichermaßen profitieren können", so Westenthaler.
"Das Missverhältnis zwischen überproportional steigenden Gewinnen
und den eher mäßig steigenden Arbeitseinkommen müsse von der nächsten
Regierung ausgeglichen werden, damit dann mehr Fairness herrscht. Wir
haben daher das Modell der Mitarbeiterbeteiligung in den Vordergrund
gestellt. Wir bekennen uns zu einer freien Marktwirtschaft, aber
unter höchster sozialer Verantwortung für Arbeitgeber und - nehmer.
Das Modell des Investivlohnes, wo Mitarbeiter an den Gewinnen der
Unternehmungen beteiligt werden, wäre ein Zukunftsmodell", betonte
Westenthaler.
Österreich müsse Kreativität in ein neues Miteinander, in eine
neue Partnerschaft von Unternehmungen von Arbeitgebern und -nehmern
stecken. "Auch muß es zu weiteren Entlastungen des Mittelstandes
kommen und die Gleichstellung von Mann und Frau am Arbeitsplatz muß
vorangetrieben werden", schloß Westenthaler.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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