Strache: Sonntag muss arbeitsfrei bleiben

Klare FPÖ-Absage an Pläne von großen Handelsketten und Shopping-Centern

Wien (OTS) - "Die FPÖ wird auch weiterhin auf Seiten der Arbeitnehmer im Handel für einen freien Sonntag kämpfen", bekräftigte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die eindeutige Haltung der Freiheitlichen Partei in dieser Debatte. Gerade der Handel sei überdurchschnittlich von Frauen dominiert, die oftmals auch die schwere Rolle als Alleinerzieherin übernehmen müssten. Außerdem sei der Sonntag oft der einzige Tag in der Woche, den die Familien noch für sich hätten. Dieser dürfe nicht nun auch noch am Altar des Neoliberalismus und der Konsumgesellschaft geopfert werden, betonte Strache. Dies wieder einmal zu unterstreichen, sei vor allem in der Zeit vor Weihnachten, die auch den Familien gehören sollte, äußerst wichtig.

Strache kritisierte aber auch die knieweiche Haltung der Gewerkschaften im Rahmen der Ladenschlussdiskussion. Diese hätten dem um sich greifenden Neoliberalismus schon lange nichts mehr entgegenzusetzen. Die FPÖ sei vielmehr die einzige wirkliche Kraft in Österreich, die soziale Verantwortung warnehme und für die Rechte der heimischen Arbeitnehmer eintrete. Fällt der freie Sonntag, so würden die Handelsangestellten endgültig zum Spielball der Großkonzerne werden, schloss Strache.

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