- 30.11.2006, 09:12:39
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PHARMIG info 4/2006: AGES PharmMed plant rigorose Internet-Kontrolle
Ab 2007: Neue Stelle in Salzburg überwacht Gesundheits-Websites
Wien (OTS) - Die aktuelle Ausgabe des gesundheitspolitischen
Magazins PHARMIG info berichtet exklusiv über die neue
Internet-Überwachungsstelle der AGES PharmMed in Salzburg. Diese
nimmt voraussichtlich im ersten Halbjahr 2007 ihre Arbeit auf.
Derzeit gibt es noch viele offene Fragen: Was bringt eine neue
Überwachungsstelle für die Konsumenten, wenn sie de facto nur
inländische Websites kontrollieren und nur im Inland Verstöße
sanktionieren kann? Rollt hier gar eine neue Bürokratie-Lawine auf
die heimische Gesundheitsbranche zu? Und wo zieht die Behörde im
Arzneimittel-Bereich die Trennlinie zwischen erlaubter
Patienteninformation und verbotener Werbung?
Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber sieht die Initiative sehr
skeptisch: "Mein Gefühl ist, dass die AGES PharmMed mit ihrer
Internet-Überwachungsstelle ein wenig übers Ziel hinausschießt." Die
Einrichtung dieser Überwachungsstelle sei nicht zuletzt deshalb
ärgerlich, weil die Pharma-Industrie seit Anfang des Jahres
"unglaubliche Gebührenerhöhungen" hinnehmen musste, um die
Finanzierung der AGES zu ermöglichen.
Den kompletten Artikel lesen Sie im neuen PHARMIG info.
Außerdem in PHARMIG info 4/2006:
* "Boxenstopp" für den Erstattungskodex?
Patienten, Ärzten und Pharma-Unternehmen liegt nach wie vor ein
schwerer Brocken im Magen: der Erstattungskodex. Dieser regelt,
welche Medikamente den Patienten von den Krankenkassen erstattet
werden. Heinz Krammer von der ARGE Pharmazeutika, der
Interessenvertretung des Pharma-Großhandels, zieht im PHARMIG info
Interview Bilanz nach knapp zwei Jahren Erfahrung mit dem
Erstattungskodex.
* Baustelle Gesundheitswesen
Wie soll unser Gesundheitswesen in Zukunft organisiert und finanziert
werden? Diese Frage bleibt auch nach der Nationalratswahl 2006 hoch
aktuell. Die Antworten kommen von den Gesundheitssprechern der fünf
Parlamentsparteien und von Christian Seiwald (Novartis Austria), dem
obersten Vertreter der Pharma-Industrie in der Wirtschaftskammer.
* Ihr gutes Recht
Werden Medikamente nicht bewilligt, haben Patienten mehrere Optionen:
Ein Chefarzt-"Nein" muss kein "Nein" bleiben. Josef Fraunbaum von der
Patientenhotline der Arbeiterkammer Niederösterreich erklärt, wann
eine Klage sinnvoll ist. Außerdem zeigt PHARMIG info Schritt für
Schritt, was der Patient vor einem Gang zum Gericht tun kann.
* Medizin abseits von Politik und Bürokratie
Felix Unger, Salzburger Herzchirurg und Präsident der Europäischen
Akademie der Wissenschaften, fordert nicht weniger als die
Entpolitisierung des europäischen Gesundheitswesens: Er wünscht sich
ein System, in dem die Finanzierung des Gesundheitswesens nach rein
medizinischen Kriterien erfolgt - ohne Berücksichtigung politischer
Interessen. Welche Rest-Zuständigkeiten Unger bei den
Gesundheitspolitikern belassen will, lesen Sie in PHARMIG info
4/2006.
* Kindgerechte Medikamente
Eine neue EU-Verordnung schreibt vor, dass ab 2007 bei Neuzulassung
eines Medikaments Daten über die Anwendbarkeit bei Kindern vorzulegen
sind. Welche Vorteile und welche Knackpunkte die Neuregelung hat,
klärt PHARMIG info im Gespräch mit Barbara Valenta, Medical Director
von Wyeth Österreich, und Bernd Ausserer, Leiter der Abteilung für
Kinder- und Jugendheilkunde am Krankenhaus Dornbirn.
Diese Themen und noch einiges mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe
von PHARMIG info, dem Magazin der pharmazeutischen Industrie
Österreichs.
PHARMIG info 4/2006 steht ab sofort auf www.pharmig.at zum Download
bereit. Falls Sie das Magazin viermal jährlich kostenfrei beziehen
möchten, senden Sie einfach eine E-Mail mit Ihrer Postanschrift an
[email protected].
Rückfragehinweis:
Mag. Gerlinde Gänsdorfer Leiterin Kommunikation Pharmig - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs Garnisongasse 4/1/6, A-1090 Wien Tel.: +43 (1) 40 60 290-20 E-Mail: [email protected] Web: www.pharmig.at
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