• 29.11.2006, 18:12:00
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  • OTS0326 OTW0326

Niederwieser begrüßt Konsens zum Thema Klassenschülerhöchstzahl

Wien (SK) - Die Klassenschülerhöchstzahl 25 sei von "einem
ursprünglichen Konfliktthema zu einem weitgehendem Konsensthema"
geworden; nicht nur weil viel Zeit seit dem ersten Einbringen von
Anträgen vergangen ist, sondern auch weil nach den Nationalratswahlen
klar geworden sei, dass dieser "Wunsch bei Eltern und Lehrern
Zustimmung findet und pädagogisch begründbar" sei, so
SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Mittwoch im Parlament.****

Die Länder seien schon "einige Schritte voraus gegangen"; dies sei
auf der einen Seite positiv, da Druck ausgeübt wurde, es dürfe aber
nicht zu einem Dauerzustand werden, mahnte Niederwieser. Es sei vor
allem Aufgabe des Hohen Hauses, ein "Bundesgesetz für ganz Österreich
zu machen und eine Regelung zu finden, um gute Schulqualität zu
garantieren".

Der SPÖ-Bildungssprecher erklärte, dass sich dieser Vorstoß nicht
sofort in allen Schulen durchsetzen lassen werde, vor allem an
Schulen wo es sowieso zu wenige Plätze gebe, könnten diese nicht
beliebig bis September 2007 ausgebaut werden. Niederwieser schlug
vor, mit der Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen in den
Pflichtschulen zu beginnen und während dessen einen Plan für die
höheren Schulen zu entwickeln. Vor allem im BHS-Bereich gebe es in
den technischen Fächern nicht genug Lehrer. "Dieser erste Konsens in
der Bildungspolitik ist zu begrüßen", da die Bildungspolitik ein
äußerst wichtiges Thema sei, so Niederwieser abschließend. (Schluss)
ar

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Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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