Bures in ÖSTERREICH:"Wir lassen uns nicht über den Tisch ziehen"

SP-Bundesgeschäftsführerin übt harte Kritik an ÖVP, Kanzler Schüssel und Finanzminister Grasser

Wien (OTS) - Wien - Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures übt in einem Interview in der Samstag-Ausgabe der Tageszeitung Österreich harte Kritik an der ÖVP, Bundeskanzler Schüssel, und Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Bures wirft Schüssel im Zusammenhang mit dem Rechtsgutachten des Bundeskanzleramtes zum Banken-Untersuchungsausschuß vor, "unredlich" mit der SPÖ umzugehen:
"Wir können durch den Zeitablauf nachvollziehen, dass wir in Zusammenhang mit dem Gutachten des Bundeskanzleramtes offensichtlich getäuscht wurden. Das ist kein redlicher Stil, den die ÖVP da an den Tag legt. Wir lassen uns nicht über den Tisch ziehen", so Bures.

Karl Heinz Grasser als Finanzminister lehnt Bures ab: "Grasser ist ein schlechter Finanzminister. Er ist ein Vertreter der Reichen. Es ist undenkbar, dass ein Bundeskanzler von einem Finanzminister in allen politischen Maßnahmen nur konterkariert wird."

Auch die jüngsten Kompromissangebote der SP-Proponenten Häupl und Broukal zu Eurofightern und Studiengebühren lehnt Bures ab. "Kompromissbereitschaft bedeutet nicht, dass wir aufgeben sollten, was wir vor der Wahl gesagt haben. Wir sollten aus dem Eurofightervertrag aussteigen und die Studiengebühren abschaffen."

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