Brennergrenze muß beseitigt werden!

Unser Ziel ist die Tiroler Landseinheit.

Bozen/Wien, 24-11-2006 (OTS) - Die Mitglieder der Südtiroler Freiheitlichen im Bundesparteivorstand der FPÖ, LAbg. Pius Leitner und LAbg. Ulli Mair, begrüßen den Standpunkt der Bundespartei zum Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler. Angesichts der jüngsten Debatte um den Cossiga-Entwurf und um die Bildung eines Arbeitskreises für Selbstbestimmung bekräftigte der Bundesparteivorstand auf Antrag von Ulli Mair bei seiner gestrigen Sitzung die eindeutige Position der FPÖ, wie sie auch in Statut und Grundsatzprogramm festgeschrieben ist.

"Ich habe bei der Vorstandssitzung in Wien auch klar gemacht, daß die Südtiroler Freiheitlichen für eine gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte mit den europäischen Völkern sind, daß wir aber keinesfalls die Unrechtsgrenze am Brenner anerkennen. Zu den Leitsätzen der FPÖ gehört nach wie vor die Wiedervereinigung der getrennten Landesteile auf friedlichem Weg und zur Wahrung und Entfaltung des fundamentalen und unveräußerlichen Menschenrechts der Selbstbestimmung, wie dies im jeweiligen Art. 1 Abs. 1 der Menschenrechtspakte sowie der KSZE-Schlussakte von Helsinki zum Ausdruck kommt", zeigt sich Mair erfreut.

In einem zusammenwachsenden Europa sei es wichtig, die Grenzen nicht nur durchlässig zu machen, sondern nach Möglichkeit abzuschaffen, wenn dies die Menschen diesseits und jenseits wünschten. Eine dauerhafte und gerechte Lösung der Südtirolfrage sei nur auf der Grundlage des von der UNO ausdrücklich anerkannten Selbstbestimmungsrechtes der Völker möglich, so Mair weiter.

"Der Bundesparteivorstand bekräftigte den Standpunkt, Italien klar zu machen, daß das Selbstbestimmungsrecht der deutschen und ladinischen Volksgruppe in Südtirol als gemeinsames Anliegen die Basis der Südtirolpolitik und das Paket lediglich als Interpretation des Pariser Vertrages, als Zwischenlösung im Sinne der Entschließung des außenpolitischen Ausschusses des Nationalrates vom 1. Oktober 1946 anzusehen ist. Ich habe auch die Zusage erhalten, daß die FPÖ das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler als unverzichtbar und von Österreich als durch internationale Verträge anerkannte Schutzmacht zu vertreten ist, wenn eine legitime Mehrheit der deutschen und ladinischen Südtiroler dies fordert", berichtet Mair abschließend Schluß (um)

Stets gut informiert: www.die-freiheitlichen.com/

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen
LAbg. Ulli Mair
Ruf: +39 (340) 34 07 736

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0002