- 24.11.2006, 10:40:02
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Klement: Feinstaubreduzierung in Klagenfurt unerläßlich
FPÖ fordert Gesamtkonzept für Energie und Umwelt
Klagenfurt (OTS) - "Klagenfurt erstickt im Feinstaub, und niemand
setzt ernst zu nehmende Maßnahmen". Mit diesen drastischen Worten
weist FPÖ-NRAbg. Karlheinz Klement auf die massive Feinstaubbelastung
in Klagenfurt hin.
Es komme immer wieder zu Feinstaub-Negativrekorden und die Grenzwerte
würden teilweise um das Doppelte überschritten. "Dadurch ist die
Gesundheit der Bevölkerung in Gefahr. Der Versuch, mit
"Feinstaub-Klebern" den Feinstaub zu reduzieren, beweise, daß die
zuständige Stadträtin keine Einschätzung des Gesamtproblems hätte.
Der Sprecher des FPÖ-Parlamentklubs für die Bereiche Energie und
Infrastruktur fordert daher einen intelligenten Ausbau des
öffentlichen Verkehrsnetzes. Klagenfurt könnte österreichweit eine
Vorreiterrolle einnehmen.
Der Individualverkehr muß auf den öffentlichen Verkehr umgeleitet
werden (Park&Ride). Da mehr städtische Linienbusse mit
konventioneller Technik auch mehr Stickoxide und Feinpartikel
bedeuten würden, schlägt Klement einen Stufenplan vor:
1.) Bei Stadtwerke-Bussen sollen alternative Treibstoffe wie
Biodiesel eingesetzt werden. "Biodiesel hat viele Vorteile: Er ist
biologisch leicht abbaubar, nahezu schwefelfrei und produziert
weniger Abgase. Die Luftqualität kann verbessert werden." In anderen
Städten sei die Verwendung von Biodiesel bei Linienbussen bereits
gang und gäbe.
2.) Einsatz von Elektromotoren
3.) Verwendung von Wasserstoff als alternative Brennstofform.
Wasserstoff könnte schon bald fossile Energieträger ablösen. So seien
z.B. am Flughafen in München bereits Autobusse mit Wasserstoff in
Betrieb genommen worden.
Um ein erfolgreiches Gesamtkonzept zu erstellen, gehören schleunigst
alle Beteiligten an einen Tisch (unter Einbeziehung der
Hausbrand-Problematik), schließt Klement in Richtung Bgm. Scheucher.
Rückfragehinweis:
FPÖ
Landespressereferent W. Mölzer
0463 / 51 52 92
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