Klement: Feinstaubreduzierung in Klagenfurt unerläßlich

FPÖ fordert Gesamtkonzept für Energie und Umwelt

Klagenfurt (OTS) - "Klagenfurt erstickt im Feinstaub, und niemand setzt ernst zu nehmende Maßnahmen". Mit diesen drastischen Worten weist FPÖ-NRAbg. Karlheinz Klement auf die massive Feinstaubbelastung in Klagenfurt hin.

Es komme immer wieder zu Feinstaub-Negativrekorden und die Grenzwerte würden teilweise um das Doppelte überschritten. "Dadurch ist die Gesundheit der Bevölkerung in Gefahr. Der Versuch, mit "Feinstaub-Klebern" den Feinstaub zu reduzieren, beweise, daß die zuständige Stadträtin keine Einschätzung des Gesamtproblems hätte. Der Sprecher des FPÖ-Parlamentklubs für die Bereiche Energie und Infrastruktur fordert daher einen intelligenten Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes. Klagenfurt könnte österreichweit eine Vorreiterrolle einnehmen.

Der Individualverkehr muß auf den öffentlichen Verkehr umgeleitet werden (Park&Ride). Da mehr städtische Linienbusse mit konventioneller Technik auch mehr Stickoxide und Feinpartikel bedeuten würden, schlägt Klement einen Stufenplan vor:

1.) Bei Stadtwerke-Bussen sollen alternative Treibstoffe wie Biodiesel eingesetzt werden. "Biodiesel hat viele Vorteile: Er ist biologisch leicht abbaubar, nahezu schwefelfrei und produziert weniger Abgase. Die Luftqualität kann verbessert werden." In anderen Städten sei die Verwendung von Biodiesel bei Linienbussen bereits gang und gäbe.
2.) Einsatz von Elektromotoren
3.) Verwendung von Wasserstoff als alternative Brennstofform. Wasserstoff könnte schon bald fossile Energieträger ablösen. So seien z.B. am Flughafen in München bereits Autobusse mit Wasserstoff in Betrieb genommen worden.
Um ein erfolgreiches Gesamtkonzept zu erstellen, gehören schleunigst alle Beteiligten an einen Tisch (unter Einbeziehung der Hausbrand-Problematik), schließt Klement in Richtung Bgm. Scheucher.

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