VP-Korosec: Ansteckenden Krankheiten in Wien entschiedener entgegentreten

Gegen Pauschalierungen der FPÖ

Wien (OTS) - "Die Problematik ansteckender Krankheiten muss man ernst nehmen. Ich verurteile aber die Pauschalierung der FPÖ, die Ängste schürt und Ausländer per se als die Schuldigen sieht", so LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, im Zuge der heutigen Aktuellen Stunde des Landtag. In Wien sterben jährlich etwa 33.000 Menschen, mehr als 20.000 aufgrund des Lebensstils. 2005 bezogen sich fünfzehn Todesfälle auf TBC.

Schleichende und gefährliche Hepatitis Erkrankungen bergen für Korosec besondere Gefahren, gegen deren Ausbreitung ebenso Maßnahmen getroffen werden müssen. "Seit Jahren fordern wir Hepatitis-Impfaktionen für KindergärtnerInnen, die jedoch von der Wiener SPÖ abgelehnt werden. Der Ausbruch der Infektion Hepatitis C vor einigen Jahren im SMZ-Ost hat zudem auch gezeigt, dass das Krisenmanagement in Wien keineswegs funktioniert. Tagelang wurden Zuständigkeiten zwischen den SP-Stadträten hin und her geschoben, bis endlich gehandelt wurde", kritisiert Korosec.

Die Forderungen der VP-Gesundheitssprecherin: "Die Stadt Wien muss erweitert Hochrisikogruppen feststellen und diese verstärkt kontrollieren. Gegen den Vormarsch von Infektionskrankheiten, wie Hepatitis, muss mit Impfaktionen, wie bei KindergärtnerInnen, Vorsorge getroffen werden." Nicht außer Acht lassen darf man für Korosec auch regelmäßige Kontrollen der MitarbeiterInnen in Gastronomiebetrieben.

"Die Stadt Wien muss sich der Problematik der Infektionskrankheiten endlich annehmen. Die Novellierung der Tuberkuloseverordnung, die Ausweitung der Kontrollen und Vorsorgemaßnahmen wären die ersten wichtigen Schritte, um ansteckenden Krankheiten, wie der "weißen Pest" oder Hepatitis, in Wien entschiedener entgegenzutreten", schließt Korosec.

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