Vilimsky: Schluß mit der Raucherhatz - Statt Zeigefinger zu heben, ist Politik der helfenden Hand gefordert!

Wären Nichtraucher-Lokale der große Renner, gäbe es schon längst unzählige in Österreich!

Wien, 23-11-2006 (fpd) - "Die Raucher-Hatz in Österreich ist umgehend zu beenden". Dies forderte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky in seiner Funktion als Konsumentenschutzsprecher des Freiheitlichen Parlamentsklubs. ****

Das Vorgehen gegen Raucher komme schon einer generellen Diffamierung und fast Kriminalisierung gleich. Ihm, Vilimsky, sei klar, dass etwa am Arbeitsplatz ein Schutz für Nichtraucher zu gewährleisten sei. In Lokalen sei die Situation eine andere, da niemand gezwungen werde, ein bestimmtes Lokal, in dem auch geraucht werde, zu besuchen. "Wieso propagiert die Bundesregierung nicht die Eröffnung von Nichtraucher-Lokalen mit einem finanziellen Start-Bonus.
Folgt man nämlich der Argumentation von Rauch-Kallat und Co, dann gäbe es in Österreich fast nur noch Nichtraucher, die sich allesamt in Lokalen durch Raucher belästigt fühlen. Wäre dem wirklich so, würde es der freie Markt durchaus regulieren, dass es zu einer regelrechten Gründerwelle von Nichtraucher-Lokalen kommt, die allesamt ein echter Kassenschlager wären. Die Wahrheit sieht freilich anders aus, denn das "Zusammenleben" von Raucher und Nichtrauchern in Lokalen funktioniert im Großen und Ganzen gut, denn sonst wäre die heimische Gastronomieszene von Nichtrauchern streng gemieden", so Vilimsky.

Rauchen werde von vielen Menschen als Genuß betrachtet. Gleichzeitig sei der regelmäßige Griff zum Glimmstengel aber auch eine Gefahr für die Gesundheit und der Ausdruck einer Sucht. Viele Raucher würden gerne aufhören, schaffen es aber nicht. Diese dafür zu kriminalisieren und eine "Apartheid-Politik" zu betreiben, die Raucher in der Kälte und im Regen vor diverse Lokale verbannt, sei einfallslos, verkürzt gedacht und gehe an der Problemstellung vorbei. Er, Vilimsky, spreche sich vielmehr dafür aus, einen Fonds aus den Mitteln der Tabaksteuer zu dotieren, welcher entwöhnungswilligen Rauchern bei der Finanzierung von Entwöhnungskursen hilft. Statt den Zeigefinger zu heben, wäre dies eine Politik der helfenden Hand, die von vielen Rauchern auch Akzeptanz fände. Die Republik in "böse Raucher" und "arme Nichtraucher" zu teilen, sei genauso naiv, wie vieles Andere, das von der ÖVP-Regierung komme, ärgert sich Vilimsky. (Schluß)

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