• 23.11.2006, 09:38:34
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Vilimsky: Schluß mit der Raucherhatz - Statt Zeigefinger zu heben, ist Politik der helfenden Hand gefordert!

Wären Nichtraucher-Lokale der große Renner, gäbe es schon längst unzählige in Österreich!

Wien, 23-11-2006 (fpd) - "Die Raucher-Hatz in Österreich ist
umgehend zu beenden". Dies forderte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Harald Vilimsky in seiner Funktion als Konsumentenschutzsprecher des
Freiheitlichen Parlamentsklubs. ****

Das Vorgehen gegen Raucher komme schon einer generellen Diffamierung
und fast Kriminalisierung gleich. Ihm, Vilimsky, sei klar, dass etwa
am Arbeitsplatz ein Schutz für Nichtraucher zu gewährleisten sei. In
Lokalen sei die Situation eine andere, da niemand gezwungen werde,
ein bestimmtes Lokal, in dem auch geraucht werde, zu besuchen. "Wieso
propagiert die Bundesregierung nicht die Eröffnung von
Nichtraucher-Lokalen mit einem finanziellen Start-Bonus.
Folgt man nämlich der Argumentation von Rauch-Kallat und Co, dann
gäbe es in Österreich fast nur noch Nichtraucher, die sich allesamt
in Lokalen durch Raucher belästigt fühlen. Wäre dem wirklich so,
würde es der freie Markt durchaus regulieren, dass es zu einer
regelrechten Gründerwelle von Nichtraucher-Lokalen kommt, die
allesamt ein echter Kassenschlager wären. Die Wahrheit sieht freilich
anders aus, denn das "Zusammenleben" von Raucher und Nichtrauchern in
Lokalen funktioniert im Großen und Ganzen gut, denn sonst wäre die
heimische Gastronomieszene von Nichtrauchern streng gemieden", so
Vilimsky.

Rauchen werde von vielen Menschen als Genuß betrachtet. Gleichzeitig
sei der regelmäßige Griff zum Glimmstengel aber auch eine Gefahr für
die Gesundheit und der Ausdruck einer Sucht. Viele Raucher würden
gerne aufhören, schaffen es aber nicht. Diese dafür zu
kriminalisieren und eine "Apartheid-Politik" zu betreiben, die
Raucher in der Kälte und im Regen vor diverse Lokale verbannt, sei
einfallslos, verkürzt gedacht und gehe an der Problemstellung vorbei.
Er, Vilimsky, spreche sich vielmehr dafür aus, einen Fonds aus den
Mitteln der Tabaksteuer zu dotieren, welcher entwöhnungswilligen
Rauchern bei der Finanzierung von Entwöhnungskursen hilft. Statt den
Zeigefinger zu heben, wäre dies eine Politik der helfenden Hand, die
von vielen Rauchern auch Akzeptanz fände. Die Republik in "böse
Raucher" und "arme Nichtraucher" zu teilen, sei genauso naiv, wie
vieles Andere, das von der ÖVP-Regierung komme, ärgert sich Vilimsky.
(Schluß)

Rückfragehinweis:
FPÖ

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