- 21.11.2006, 13:09:35
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Gefährliche Kontaktlinsen aus dem Internet - Immer öfter kommt es zu irreversiblen Schäden - BILD

Wien (OTS) - Ein großes Problem stellen in letzter Zeit die
Anbieter von Kontaktlinsen über das Internet dar. Obwohl nur ein
Fünftel der Kontaktlinsen derzeit über Internet oder Versandhandel
bezogen werden, verursachen sie laut Statistik rund zwei Drittel
aller schweren Komplikationen.
Nach 25 Jahren problemloser Kontaktlinsenverträglichkeit bemerkte
Frau M. E. vor 6 Monaten bei abnehmender Sehleistung, dass sich ihr
linkes Auge rötete und zu schmerzen begann. Von diesem Zeitpunkt an
verbreitete sich eine immer größer werdende, weiße Masse in der
Hornhaut (siehe Foto). Trotz intensivster Behandlungsversuche war es
bis heute nicht möglich, die Infektion durch einen nicht
identifizierbaren Erreger zu stoppen, um das Augenlicht zu retten.
Immer mehr Menschen verzichten gerne auf die lästige Brille und
greifen zu den kleinen, durchsichtigen Blättchen, die direkt im Auge
platziert werden. Die Forschung in den letzten Jahren hat diese Form
der Sehkorrektur sicher und verträglich gemacht. Die heute
verwendeten Materialien ermöglichen inzwischen eine weitaus längere
Tragezeit und größeren Komfort.
Gerade das bedeutet, dass viele Menschen leichtsinnig werden und
den Warnungen von Augenärzten kein Gehör schenken. Kontaktlinsen sind
Fremdkörper, die auf der Hornhautoberfläche schwimmen, manchmal aber
auch reiben und so die oberflächlichste Zellschicht des Auges
verletzen. Die Folge sind schwerste Komplikationen.
Die ideale Betreuung von Kontaktlinsenträgern ist gegeben, wenn
die Kontaktlinsen durch einen entsprechend geschulten Augenarzt
angepasst und kontrolliert werden. Das entbindet jedoch nicht den
Fehlsichtigen sich 1-2 mal/Jahr kontrollieren zu lassen.
Prof. Zirm befragt zu seiner Meinung über die Konkurrenz der
Laseroperationen:"Jede Methode hat Vor- und Nachteile und nach
eingehender Untersuchung und Aufklärung kann ein Vorschlag für die
bestmögliche Korrektur der Fehlsichtigkeit von der Brille bis zur
Operation gemacht werden. Beste Voraussetzungen bietet in einem
solchem Fall eine Ordination, die sämtliche Korrekturmethoden
anbietet."
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Rückfragehinweis:
ZIRM Privatklinik
Meinhardstr. 5, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512/7273
Mail:[email protected]
Home: www.zirm.net
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