Winterauer: Anschober versagt bei Emissions- und Umweltschutz völlig

Anschober sollte Kompetenzkatalog der Landesregierung lesen

Linz (OTS) - Die Aussagen von Grünen-Landessprecher Rudi Anschober zu Maßnahmen für den Umweltschutz in Sachen Verkehr stoßen bei der SP OÖ auf entschiedene Ablehnung.
"Oberösterreich hat in den letzten Jahren dank der engagierten Politik von Erich Haider eine beispiellose Investitionsoffensive im öffentlichen Verkehr erlebt. Das schlägt sich auch in ständig steigenden Fahrgastzahlen nieder. Diese Offensive findet auch in den nächsten Jahren mit dem Bau der Straßenbahn auf das Harter Plateau und der Anschaffung von 86 Gasbussen für die Linz Linien, um nur zwei Beispiele zu nennen, ihre Fortsetzung. Da ist es mehr als durchsichtig, wenn Rudi Anschober nun seine eigenen Versäumnisse und Fehler mit Angriffen auf den öffentlichen Verkehr kaschieren will. Anschober, der mittlerweile durch seinen Zick -Zack-Kurs in Sachen Tempo 100 als Wendetafel-Rudi auffällt, sollte einmal den Kompetenzkatalog der OÖ Landesregierung studieren", stellte Reinhard Winterauer, Landesgeschäftsführer der SP OÖ, zu den heutigen Aussagen von Anschober fest.

Im Kompetenzkatalog sei nämlich eindeutig geregelt, dass in Oberösterreich Anschober für die Fragen des Immissionsschutzes zuständig sei. Doch dort bringe der Umweltreferent nichts weiter. In Oberösterreich gebe es nicht einmal ein sachgerechtes Netz an Messstellen, um wirksame Maßnahme auf Basis aussagekräftiger Daten für den Umweltschutz planen zu können. Deshalb greife Anschober auch zu so billigen Ablenkungsaktionen wie dem unsachlichen Hunderter auf der A 1 und Angriffen auf den Referenten für den öffentlichen Verkehr. Erich Haider trage im Gegensatz dazu mit seiner engagierten Politik für den öffentlichen Verkehr um ein Vielfaches mehr zum Umwelt- und Naturschutz bei, ergänzte Winterauer.

"Anschober ist herzlich eingeladen, gemeinsam mit seinem Regierungspartner ÖVP für mehr Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs einzutreten. Da könnte er seine Energie besser einsetzen", machte Winterauer klar.

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