- 21.11.2006, 11:35:34
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ÖH: Warum wehren sich die Rektoren gegen Abschaffung der Studiengebühren?
ÖH: "Den Unis kann egal sein, woher das Geld kommt"
Wien (OTS) - Unverständnis zeigt die Österreichische
HochschülerInnenschaft (ÖH) für die Blockadepolitik der
Rektorenkonferenz in Bezug auf Abschaffung der Studiengebühren. "Den
Universitäten kann doch egal sein, woher das Geld kommt - solange sie
ausreichend finanziert sind", so Barbara Blaha und Lina Anna
Spielbauer vom ÖH-Vorsitzteam. Daher erhalte die Rektorenkonferenz
auch volle Unterstützung bei der Forderung nach mehr Geld, wobei die
ÖH die Berechnung der Kosten pro Studienplatz für unseriös halte:
"Man kann nicht die Politikwissenschaft mit der Physik und der
Medizin über einen Kamm scheren und dann sagen: soviel kostet ein
Studienplatz."
In der "Presse" ist zu lesen, die Rektoren würden ihre Position zu
Studiengebühren in den nächsten Tagen formulieren. "Wir appellieren
an jeden einzelnen Rektor: Blicken sie über den Rand ihres Budgets
hinweg auf die soziale Lage ihrer Studierenden. Was für den Staat ein
Klacks ist, ist für jedEn einzelnEn StudierendEn Semester für
Semester eine große Belastung", schließen Blaha und Spielbauer.
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Yussi Pick, Presse
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 211
mailto:yussi.pick@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at
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