kunstauktion: menschen-rechte

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte möchte die Österreichische Liga für Menschenrechte in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Werke junger KünstlerInnen zum Thema "Menschenrechte" präsentieren - und versteigern.

Ort: MAK - Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Säulenhalle, Stubenring 5, 1010 Wien Am: Sonntag, 10.Dezember 2006 um 18.00

Vorbesichtigung: vom 6. bis 8. Dezember 2006 von 15.00-19.00 im Ausstellungszentrum der Universität für angewandte Kunst Wien, Heiligen Kreuzerhof, Sala Terrena, Eingang: Schönlaterngasse 5, 1010 Wien

Es sprechen:

Dr. Peter Noever, Direktor MAK
Dr. Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst, Wien Ferdinand Lacina, Präsident der Österreichischen Liga für Menschenrechte

Auktionator: Leopold Pfaffl, Dorotheum

Der Erlös dieser Kunstauktion ergeht zur Hälfte an die Künstler zur anderen Hälfte an die Österreichische Liga für Menschenrechte.

Wir bitten um die Ankündigung der Auktion!

"Die Österreichische Liga für Menschenrechte hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf vielfältige Weise auf das Thema Menschenrechte aufmerksam zu machen. Der künstlerische Ausdruck ist dabei eine besonders eindringliche Form, um zu sensibilisieren: für fremde Lebenswelten, dafür, wo Diskriminierung stattfindet, wo die Freiheit des einzelnen oder einer Gruppe beschränkt wird... Er gibt den Vergessenen, den Schwächeren eine Stimme in der Öffentlichkeit.

Es freut mich, dass wir gerade heuer zu unserem 80-jährigen Bestandsjubiläum, eine solche Auktion organisieren können. Und natürlich hoffen wir - gerade in Zeiten, in denen das finanzielle Überleben von NGOs immer schwieriger wird - auf einen guten Erlös durch der Auktion! Besonderer Dank gilt dabei den Studierenden für ihre Werke, in denen sie auf oft wirklich eindringliche Weise das Thema behandeln."

Dr. Elisabeth Ebner, Generalsekretärin der Österreichischen Liga für Menschenrechte

"Das Thema Menschenrechte ist für kontemporäre bildende KünstlerInnen so "selbstverständlich", dass sie kaum mehr bemerken, wie nahe an dieser Motivkette sich ihre Arbeiten permanent bewegen.

Niemand darf aufgrund seines Geschlechts, seiner Rasse, seiner Religion oder Weltanschauung, seines Alters oder seiner sexuellen Vorlieben diskriminiert werden - dieser Standardsatz, der auch im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Universität für angewandte Kunst Wien als Bekenntnis verstanden wird, steht für einen großen Teil der jungen und jüngsten Generation außerhalb jeder Debatte. Unverständlich zeigt sich lediglich das Gegenteil.

Wie weit wir allerdings von einer "Welt" entfernt sind, die Menschenrechte weder einfordern, erhalten, verteidigen noch auf ihre Einhaltung hinweisen muß, erscheint Anfangs des 21. Jahrhunderts nahezu beschämend.

Umso wichtiger sind Projekte wie die von der Liga für Menschenrechte initiierte Auktion, die, ganz nebenbei, jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit bietet, mit ihren Werken zum Thema an die Öffentlichkeit zu treten, und das in einem sehr prominenten Rahmen: Kunst braucht Öffentlichkeit, ebenso wie die Probleme, die sie bearbeitet, die Fragen, die sie stellt.

Es ist zu hoffen, dass die Kunstauktion "Menschen-Rechte" einen kleinen Beitrag leisten könnte, um der "Gesellschaft" nicht - umsonst - wieder und wieder klarmachen zu müssen, dass wir...nicht alle gleich sind - aber gleich viel wert."

Mag. art. Dr. phil. Marion Elias, Gender Art Laboratory, Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen, Universität für angewandte Kunst Wien

Eine Veranstaltung der Österreichischen Liga für Menschenrechte und der Universität für Angewandte Kunst Wien in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und dem MAK - Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst

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Rückfragen & Kontakt:

Dr. Elisabeth Ebner, Österreichische Liga für Menschenrechte,
Tel.: 0676 683 23 40
Ass.Prof. Dr. Marion Elias, Universität für angewandte Kunst,
Tel.: 0664 411 36 88

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