• 18.11.2006, 14:19:54
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Tiefenbacher: Gratuliere H-C Strache! - SPÖ läßt Pensionisten im Regen stehen und untergräbt Autorität von eigenem Pensionistenverband-Obmann Blecha.

Verhandlungsmandat für Pensionisten ist ein Gebot der Stunde.

Wien, 18-11-2006 (OTS) - "Ich gratuliere H-C Strache zu seinem
Mut, sich für die Pensionisten als Lokomotive zur Verfügung gestellt
zu haben", das erklärte heute der Obmann des Österr. Seniorenringes,
Dr. Edwin Tiefenbacher, in einer ersten Reaktion auf das gestrige
Ergebnis der NR-Sondersitzung. "Ohne diese Initiative durch H-C
Strache wären die Pensionisten auch heuer wieder die Verlierer
schlechthin in Österreich gewesen. Und dies nur, weil sie keine Lobby
hinter sich haben, die sie unterstützen", schloß sich Generalsekretär
NAbg. Werner Neubauer dieser Meinung an.

Daß dies so ist, zeigt, daß es nicht einmal der mächtige Obmann
des SP-Pensionistenverbandes, Karl Blecha schaffte, seine Genossen
von der Richtigkeit des FPÖ-Antrages zu überzeugen, obwohl dieser
heute selbst erneut 2,2 Prozent Pension fordert.

"Ich schließe mich der Meinung Blechas an", sagte Tiefenbacher
heute, "daß es in der Zukunft ein offizielles Verhandlungsmandat für
Pensionistenvertreter geben und der Seniorenrat hinsichtlich seiner
Forderungen und Anliegen aufgewertet werden muß!" Offenbar haben die
Koalitionsgespräch zwischen ÖVP und der SPÖ dazu geführt, daß der
große Wurf für die Pensionisten wie dies von der FPÖ angestrebt
wurde, ausgeblieben ist. "Oder ist es der Umstand, daß lediglich die
FPÖ über einen offiziellen Pensionisten-Sprecher in der Person von
NAbg. Werner Neubauer im Hohen Haus verfügt?", fragte Tiefenbacher.

Der Realverlust der Pensionisten betrug alleine in den letzten
fünf Jahren rund 5 Prozent, was bei einer mittleren Pension einen
finanziellen Verlust von etwa 1300.- Euro jährlich ausmacht. "Es ist
für mich einfach unverständlich, daß jene, die in schwierigen Zeiten
ihre Heimat Österreich nicht verlassen, sondern in die Hände gespuckt
und dieses Land aus den Trümmern wieder aufgebaut haben, immer wieder
zum Spielball der Politik werden. Ich vertrete die Ansicht, daß
Pensionisten nicht alljährlich zu Bittstellern werden dürfen, nur
weil sie keine Lobby haben, die ihre Interessen vertritt. Vielmehr
soll sich künftig die Pension am Pensionistenpreisindex als
Minimalforderung orientieren und muß ein gesichertes Anliegen
darstellen", schloß Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer.
Schluß (wn)

Rückfragehinweis:
Generalsekretär des ÖSR
NAbg Werner Neubauer
(0699) 12 84 85 01

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