- 17.11.2006, 17:05:58
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FPÖ-Graf: 0,15 Prozent des Bundeshaushaltes müssen uns die Pensionisten wert sein
Kritik auch an ORF wegen Unterbrechung der Live-Berichterstattung aus dem Parlament
Wien (OTS) - "Wir holen für die Pensionisten mehr heraus, als die
Regierung ursprünglich geplant hat", so verteidigte der FPÖ-NAbg. Dr.
Martin Graf den dringlichen Antrag der Freiheitlichen betreffend
einer Pensionserhöhung. Ein Plus bei den Pensionen von 0,7 Prozent
koste im Jahr nur etwa 125 Millionen Euro. Die sei angesichts der
gesamten jährlichen Pensionskosten von 22 Milliarden Euro ein
verschwindend geringer Betrag. Graf rechnete bei seiner Rede auch
vor, dass dies höchstens 0,15 Prozent des gesamten Bundeshaushaltes
von rund 116 Milliarden Euro ausmachen würde. Das sollten die
Pensionistinnen und Pensionisten der Republik allemal wert sein, so
Graf weiter. Anscheinend sei es in Wahrheit aber so, dass trotz der
vielen unter der Armutsgrenze lebenden Pensionisten auf einmal 5
Minuten vor 12 die Faulen noch einmal fleißig werden würden, betonte
Graf.
Scharfe Kritik gab es von Graf in seiner Rede aber auch in Richtung
des ORF und der Großparteien ÖVP und SPÖ wegen der Unterbrechung der
Live-Berichterstattung auf ORF 2 aufgrund der um 15.30 Uhr
anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz von Schüssel und Gusenbauer.
"Finden Sie das in Ordnung, dass der ORF die Debatte unterbricht",
fragte Graf die Abgeordneten des Hohen Hauses. Zum Abschluss seiner
Ausführungen hatte Martin Graf auch einen Seitenhieb für die Grünen
wegen der Ausführungen von Alexander Van der Bellen parat, der im
Verlauf seiner Rede die FPÖ als "Fäkalienkünstler" bezeichnet hatte
und daraufhin einen Ordnungsruf erhielt: "Sie befinden sich weit
unter dem Niveau vom Kollegen Westenthaler!"
Rückfragehinweis:
FPÖ - Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]
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