FPÖ-Graf: 0,15 Prozent des Bundeshaushaltes müssen uns die Pensionisten wert sein

Kritik auch an ORF wegen Unterbrechung der Live-Berichterstattung aus dem Parlament

Wien (OTS) - "Wir holen für die Pensionisten mehr heraus, als die Regierung ursprünglich geplant hat", so verteidigte der FPÖ-NAbg. Dr. Martin Graf den dringlichen Antrag der Freiheitlichen betreffend einer Pensionserhöhung. Ein Plus bei den Pensionen von 0,7 Prozent koste im Jahr nur etwa 125 Millionen Euro. Die sei angesichts der gesamten jährlichen Pensionskosten von 22 Milliarden Euro ein verschwindend geringer Betrag. Graf rechnete bei seiner Rede auch vor, dass dies höchstens 0,15 Prozent des gesamten Bundeshaushaltes von rund 116 Milliarden Euro ausmachen würde. Das sollten die Pensionistinnen und Pensionisten der Republik allemal wert sein, so Graf weiter. Anscheinend sei es in Wahrheit aber so, dass trotz der vielen unter der Armutsgrenze lebenden Pensionisten auf einmal 5 Minuten vor 12 die Faulen noch einmal fleißig werden würden, betonte Graf.

Scharfe Kritik gab es von Graf in seiner Rede aber auch in Richtung des ORF und der Großparteien ÖVP und SPÖ wegen der Unterbrechung der Live-Berichterstattung auf ORF 2 aufgrund der um 15.30 Uhr anberaumten gemeinsamen Pressekonferenz von Schüssel und Gusenbauer. "Finden Sie das in Ordnung, dass der ORF die Debatte unterbricht", fragte Graf die Abgeordneten des Hohen Hauses. Zum Abschluss seiner Ausführungen hatte Martin Graf auch einen Seitenhieb für die Grünen wegen der Ausführungen von Alexander Van der Bellen parat, der im Verlauf seiner Rede die FPÖ als "Fäkalienkünstler" bezeichnet hatte und daraufhin einen Ordnungsruf erhielt: "Sie befinden sich weit unter dem Niveau vom Kollegen Westenthaler!"

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