Martinz: Vielfalt oberstes Gebot in der Ausbildung

Kein Einheitsbrei, kein Zwang im Schulwesen. Vielfalt und Wahlfreiheit müssen erhalten bleiben. Individualität der Jugend in der Ausbildung berücksichtigen

Klagenfurt (OTS) - "Unser Schulsystem ist vielfältig, weil auch unsere Kinder auf vielfältigste Weise ausgebildet werden sollen. Aus der freien Wahl für die Ausbildung darf kein Zwang für einen Einheitsbrei werden", sagt heute LR Josef Martinz auf den Vorschlag des BZÖ, eine Einheitsschule zu errichten.

Für die ÖVP müsse die Vielfalt und Wahlfreiheit im Schulwesen erhalten bleiben. "Das bestehende System bietet die Chancen und Möglichkeiten, den unterschiedlichen Begabungen unserer Kinder gerecht zu werden", so Martinz. Der Zwang zu einem Einheitsbrei sei weder modern noch könne damit auf die Individualität der Kinder eingegangen werden.

Nach den vorliegenden Vorschlägen des BZÖ würde die Schulzeit nun um ein Jahr verlängert. "Das neunte Pflichtschuljahr als individuelle Ausbildung, bedeutet für all jene, die die Oberstufe besuchen wollen, ein Jahr länger die Schulbank zu drücken", erklärt Martinz.

Es würden aus den Jahren 2005 und 2006 auch Befragungen der Eltern in Österreich vorliegen, wonach über 60 % eine Einheitsschule ablehnen. (Schluss)

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