- 15.11.2006, 15:08:38
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Martinz: Vielfalt oberstes Gebot in der Ausbildung
Kein Einheitsbrei, kein Zwang im Schulwesen. Vielfalt und Wahlfreiheit müssen erhalten bleiben. Individualität der Jugend in der Ausbildung berücksichtigen
Klagenfurt (OTS) - "Unser Schulsystem ist vielfältig, weil auch
unsere Kinder auf vielfältigste Weise ausgebildet werden sollen. Aus
der freien Wahl für die Ausbildung darf kein Zwang für einen
Einheitsbrei werden", sagt heute LR Josef Martinz auf den Vorschlag
des BZÖ, eine Einheitsschule zu errichten.
Für die ÖVP müsse die Vielfalt und Wahlfreiheit im Schulwesen
erhalten bleiben. "Das bestehende System bietet die Chancen und
Möglichkeiten, den unterschiedlichen Begabungen unserer Kinder
gerecht zu werden", so Martinz. Der Zwang zu einem Einheitsbrei sei
weder modern noch könne damit auf die Individualität der Kinder
eingegangen werden.
Nach den vorliegenden Vorschlägen des BZÖ würde die Schulzeit nun um
ein Jahr verlängert. "Das neunte Pflichtschuljahr als individuelle
Ausbildung, bedeutet für all jene, die die Oberstufe besuchen wollen,
ein Jahr länger die Schulbank zu drücken", erklärt Martinz.
Es würden aus den Jahren 2005 und 2006 auch Befragungen der Eltern in
Österreich vorliegen, wonach über 60 % eine Einheitsschule ablehnen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at
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