SPÖ will Burschenschaften verbieten: RFJ warnt vor weiterer Einschränkung der Grundrechte

RFJ-BO Gudenus: "Politik der SJ ist im Gegensatz zur werteorientierten Erziehung in schlagenden Verbindungen wirklich bedenklich."

Wien (OTS) - Der steirische SPÖ-Landtagsabgeordnete Hannes Schwarz fordert heute in der Tageszeitung "Die Presse" ein Verbot von schlagenden Verbindungen. Das NS-Verbotsgesetz solle für "die Herausforderungen und Gefahren der heutigen Zeit" adaptiert werden. Damit soll den Burschenschaften der Garaus gemacht werden.

Der Ring Freiheitlicher Jugend zeigt sich empört über die Forderung von Schwarz.

So meint RFJ-Bundesobmann Johann Gudenus, er ist selbst Mitglied einer schlagenden Verbindung: "Es ist einfach unglaublich, welch demokratiefeindliche Hirngespinste in den Köpfen linkslinker Gutmenschen entstehen. Der SPÖ sind Gedanken- und Meinungsäußerungsfreiheit nur so lange etwas wert, so lange man in links-ideologischen Bahnen denkt, redet und handelt."

Die Verbindungen, die Schwarz nun per Gesetz verbieten lassen möchte, hätten eine jahrhundertealte Tradition auf universitärem Boden. Überdies hätten sie auch in Österreich einen maßgeblichen Beitrag beim Kampf um die Erlangung der Demokratie begründenden Freiheiten geleistet. Diese Freiheiten wolle er, Schwarz, nun wieder "zurechtstutzen", kritisiert Gudenus.

"Ich stelle Herrn Schwarz schon die Frage, was für die heutige Jugend gefährlicher ist: die werteorientierte Erziehung in schlagenden Verbindungen oder die Drogen verherrlichende Politik der Sozialistischen Jugend. Jedenfalls lehnen wir jegliche Einschränkung der Grundrechte ab. Auch die Vereinsfreiheit darf nicht angetastet werden. Schwarz sollte sich mit einer derartig demokratiefeindlichen Einstellung überlegen, ob er in einem demokratisch gewählten Parlament nicht doch fehl am Platz ist", so der blaue Bundesjugendobmann abschließend.

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