• 15.11.2006, 14:21:13
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SPÖ will Burschenschaften verbieten: RFJ warnt vor weiterer Einschränkung der Grundrechte

RFJ-BO Gudenus: "Politik der SJ ist im Gegensatz zur werteorientierten Erziehung in schlagenden Verbindungen wirklich bedenklich."

Wien (OTS) - Der steirische SPÖ-Landtagsabgeordnete Hannes Schwarz
fordert heute in der Tageszeitung "Die Presse" ein Verbot von
schlagenden Verbindungen. Das NS-Verbotsgesetz solle für "die
Herausforderungen und Gefahren der heutigen Zeit" adaptiert werden.
Damit soll den Burschenschaften der Garaus gemacht werden.

Der Ring Freiheitlicher Jugend zeigt sich empört über die Forderung
von Schwarz.

So meint RFJ-Bundesobmann Johann Gudenus, er ist selbst Mitglied
einer schlagenden Verbindung: "Es ist einfach unglaublich, welch
demokratiefeindliche Hirngespinste in den Köpfen linkslinker
Gutmenschen entstehen. Der SPÖ sind Gedanken- und
Meinungsäußerungsfreiheit nur so lange etwas wert, so lange man in
links-ideologischen Bahnen denkt, redet und handelt."

Die Verbindungen, die Schwarz nun per Gesetz verbieten lassen möchte,
hätten eine jahrhundertealte Tradition auf universitärem Boden.
Überdies hätten sie auch in Österreich einen maßgeblichen Beitrag
beim Kampf um die Erlangung der Demokratie begründenden Freiheiten
geleistet. Diese Freiheiten wolle er, Schwarz, nun wieder
"zurechtstutzen", kritisiert Gudenus.

"Ich stelle Herrn Schwarz schon die Frage, was für die heutige Jugend
gefährlicher ist: die werteorientierte Erziehung in schlagenden
Verbindungen oder die Drogen verherrlichende Politik der
Sozialistischen Jugend. Jedenfalls lehnen wir jegliche Einschränkung
der Grundrechte ab. Auch die Vereinsfreiheit darf nicht angetastet
werden. Schwarz sollte sich mit einer derartig demokratiefeindlichen
Einstellung überlegen, ob er in einem demokratisch gewählten
Parlament nicht doch fehl am Platz ist", so der blaue
Bundesjugendobmann abschließend.

Rückfragehinweis:
Ring Freiheitlicher Jugend
Tel.: +43-1-4080748

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