Bartenstein: Dienstleitungsrichtlinie ist Symbol für die neue Kraft der EU

Dienstleistungsbinnenmarkt macht Weg frei für mehr Wachstum und Beschäftigung

Wien (BMWA-OTS) - "Die Dienstleistungsrichtlinie ist von einem Symbol für die Distanz der Europäischen Union zu den Bürgern zu einem Symbol für die neue Kraft Europas geworden", sagte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein heute zum Beschluss der Dienstleistungsrichtlinie im Europäischen Parlament.

Die Politische Einigung zur Dienstleistungsrichtlinie vom 29. Mai 2006 sei einer der größten Erfolge der österreichischen EU-Präsidentschaft. Die heute vom Parlament beschlossene Richtlinie, so Bartenstein, sei ein Meilenstein für mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa und damit ein Kernstück der Lissabon-Strategie, schließlich hängen 70 Prozent der Wertschöpfung und mehr als zwei Drittel der Arbeitsplätze der Europäischen Union vom Dienstleistungssektor ab. Damit sei es gelungen die Lissabon-Strategie mit Leben zu erfüllen und den europäischen Bürgern zu zeigen, dass die EU auch unter schwierigen Bedingungen Probleme lösen kann. "Es ist uns gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg gelungen, einen europäischen Markt für Dienstleistungen zu schaffen und gleichzeitig Lohn- und Sozialdumping auszuschießen".

Er wolle den EU-Abgeordneten zu dieser Sternstunde der europäischen Demokratie gratulieren, so Bartenstein, und für die hervorragende Zusammenarbeit während der österreichischen Ratspräsidentschaft danken. Besonderer Dank gelte dabei den beiden österreichischen EU-Abgeordneten Othmar Karas und Hannes Swoboda, die eine wichtige Rolle in den Verhandlungen gespielt haben. Es sei aber auch die Unterstützung von Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel sowie von EU-Kommissar Charlie Mc Creevy von besonderer Bedeutung gewesen.

"Mit dem Beschluss der Dienstleistungsrichtlinie", so Bartenstein abschließend, "haben wir Europäer bewiesen, dass wir unsere Ziele erreichen können, wenn wir das gemeinsam wollen."

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