Rainhard Fendrich wehrt sich im NEWS-Exklusiv-Interview

Der Sänger spricht erstmals über seinen bevorstehenden Kokain-Prozess: "Fühle mich ungerecht behandelt."

Wien (OTS) - In einem Exklusiv-Interview für die morgen erscheinende Ausgabe von NEWS spricht der Sänger und Entertainer Rainhard Fendrich erstmals über seinen bevorstehenden Kokain-Prozess. Der 51Jährige hatte am Montag dieser Woche von der Rechtskraft der Anklage erfahren und sagt: "Ich fühle mich ungerecht behandelt." Er verstehe nicht, warum ihm die Justiz sozusagen einen "Promi-Malus" umhänge, sehe es aber andererseits als Kompliment, dass er immer noch als Vorbild für die Jugend gehalten werde. Fendrich will "erhobenen Hauptes" in die Verhandlung gehen, die noch vor Weihnachten stattfinden könnte.
Den Vorwurf, er habe Kokain auch weitergegeben, bestreitet Fendrich energisch: "Ein Süchtiger gibt nichts her. Der behält alles für sich."

Im übrigen sei er nachträglich gesehen froh, dass er im April dieses Jahres bei einem Drogenkauf observiert wurde: "Wenn sie mich nicht erwischt hätten, wäre ich am Kokain wahrscheinlich zu Grunde gegangen."

Fendrich, der sich derzeit auf Tour in Deutschland befindet, hofft, dass bei Gericht die Wahrheit herauskommt: "Aber ich hätte mich gefreut, wenn man im Vorfeld der Causa die Lügen schon durchschaut hätte."
Fendrich spielt dabei auf die Aussagen des Wiener Promi-Schneiders Bruno Z. an, der behauptet hatte, von Fendrich Kokain bezogen zu haben. Erst diese Aussage hatte ihm letztlich, so auch die Begründung in der Anklage, das Strafverfahren eingehandelt.

Fendrich wird sich nur bezüglich des Eigenkonsums "schuldig" bekennen. Sein Kurzplädoyer in NEWS: "Ich habe eine umfassende Beichte abgelegt. Und mich gewundert, auf welcher Seite des Gesetzes manche Leute stehen."
Herzprobleme, wie unlängst kolportiert wurde, habe er übrigens keine. Fendrich über seine Gesundheit: "Ich habe eine lange Therapie hinter mir und fühle mich vollkommen gesund."

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