Weinzinger zu Tempo 100 in Oberösterreich: Flexible Verkehrsbeeinflussungsanlage längst überfällig

Knoten Haid ist einer der meistbefahrenen Autobahnabschnitte Österreichs

Wien (OTS) - Als "Farce ersten Ranges" bezeichnete heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger, "die jüngsten Meldungen, wonach auf der Westautobahn zwischen Linz und Enns als Primitivlösung Wendetafeln aufgestellt werden sollen."

Allem Anschein nach versuchen ÖVP und Grüne mit diesem Provisorium, "die Pannen in dieser Causa auszumerzen", erinnerte der FPÖ-Landespolitiker daran, daß die Liste der Mißgeschicke rund um die Tempo-100-Verordnung lang ist: "Messergebnisse zu nah am Fahrbahnrand, veraltete Daten aus dem Jahr 2003, Mängel im Behördenverfahren, und als Krönung eine Verordnung, die nicht kund gemacht wurde und laut Experten verfassungswidrig ist. Landesrat Anschober hat hier eindeutig eine Husch-Pfusch-Aktion geliefert, die nun mit einer Farce vorerst ihren Höhepunkt findet", so Weinzinger.

Der Knoten Haid auf der A1 ist einer der meistbefahrensten Autobahnabschnitte Österreichs. "Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen muß rasch eine flexible - dem heutigen Stand der Technik entsprechende - Verkehrsbeeinflussungsanlage installiert werden. Diese ist längst überfällig ", so Weinzinger, der sich abschließend davon überzeugt zeigte, "daß eine derartige Anlage ein taugliches Mittel wäre, Tempo und Umweltbelastung aufeinander abzustimmen." Notwendige Voraussetzung dafür wäre jedoch auch, daß die Standorte für die Meßstellen wirklich brauchbare Daten liefern.

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