BZÖ-Grosz zu Strache: Was stört es den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?

FPÖ erhebt Beliebigkeit und politischen Prinzip

Wien (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz erklärte zur heutige Absage von FPÖ-Chef Strache gegenüber allen Koalitionsvarianten, die vorgeblich freiheitliche FPÖ unter Strache erhebe damit endgültig die Beliebigkeit und Standpunktlosigkeit zum politischen Prinzip.

Vor der Wahl habe Strache zuerst erklärt, sich eine große Koalition von SPÖ und ÖVP zu wünschen, und sich dann für eine SPÖ-Minderheitsregierung ausgesprochen. Nach der Wahl habe er die FPÖ zum willfährigen Erfüllungsgehilfen einer links-linken Koalition von SPÖ und Grünen degradiert, nun trete er für eine Konzentrationsregierung ein. Grosz: "In der Strache-FPÖ geht es zu wie bei Tschibo: Jede Woche eine neue Welt!"

Als "völlig abgehoben" bezeichnete Grosz Straches Kritik am BZÖ: "Was stört es den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen? Mein guter Rat:
Wenigstens Strache sollte versuchen, sich ernst nehmen - wenn es schon sonst niemand tut."

Dass die vorgeblich freiheitliche FPÖ jedes politische Realitätsverständnis verloren habe, werde auch an der heutigen "Argumentation" von FPÖ-Generalsekretär Vilimsky deutlich, der erklärt hatte, 38 Prozent der Bevölkerung würden die FP-Forderung nach einer Konzentrationsregierung unterstützen. Grosz: "Demnach lehnt die große Mehrheit von 62 Prozent diesen abstrusen FP-Vorschlag völlig zu Recht ab. Aber das scheint Herrn Vilimsky in offenkundiger Ermangelung der entsprechenden Grundrechenkenntnisse entgangen zu sein." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0002