• 15.11.2006, 11:56:16
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  • OTS0145 OTW0145

ÖVP-Kritik am Wiener Schulsystem

Wien (OTS) - Es gäbe einen großen Widerspruch zwischen dem, was
die SPÖ auf Bundesebene im Schulbereich fordere und dem, was die
Wiener SPÖ in der täglichen Praxis verhindere, sagten die Wiener
ÖVP-Bildungssprecherin Stadträtin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager
und die ÖVP-Bezirksvorsteherin von Wieder Susanne Reichard am
Mittwoch in einem Pressegespräch. Auf Bundesebene fordere die SPÖ
eine Klassenschülerhöchstzahl von 25 was aber die Stadtregierung auf
Wiener Ebene verhindere. Die vom Bund bezahlten Lehrerdienstposten
würden nicht wie vorgesehen für den Unterricht eingesetzt sondern für
Aufgaben verwendet, die die Gemeinde zu bezahlen habe, wie etwa
Sozialarbeit. Als Gesetzesbruch bezeichnet Cortolezis-Schlager, dass
in Wien die Bestimmungen zur verpflichtenden Einrichtung einer
schulischen Tagesbetreuung nicht eingehalten würden. Das bestehende
Gesetz ermögliche alle Formen der Tagesbetreuung, der Bund übernehme
auch einen Teil des zusätzlichen Aufwandes. Die Wiener SPÖ sei aber
auch ideologischen Gründen für die "Zwangs-Tagesbetreuung" und
vollziehe daher nicht des Bundesgesetz.

Bezirksvorsteherin Reichard forderte einen
Schulentwicklungsplan. Es gäbe Gerüchte über Standortschließungen
aber keine offiziellen Informationen. Auch sei der Zustand einiger
Schulen in einem "erbärmlichen" Zustand, die Bezirke, die für die
Schulgebäude aufkommen müssen, hätten aber nicht die nötigen
Finanzmittel.

Weitere Informationen: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien, Tel.:
4000/81 913, E-Mail: [email protected] , im Internet:
www.oevp-wien.at/ (Schluss) fk

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
mailto:[email protected]

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