FPÖ spricht von Postenschacher im Bundesrechenzentrum

Hofer: Grasser-Mitarbeiterin zur Geschäftsführerin bestellt - Ehemann ist Geschäftsführer der Bundesfinanzierungsagentur

Wien (OTS) - Die FPÖ hat bereits vor Tagen die Bestellung einer Mitarbeiterin von Finanzminister Grasser als neue Geschäftsführerin im Bundesrechenzentrum heftig kritisiert. Es stand der Verdacht im Raum, dass diese Bestellung ohne die erforderliche Ausschreibung erfolgt sei.

Nun hat sich herausgestellt, dass die neue Geschäftsführerin nicht mehr Christine Billinger, sondern neuerdings Christine Sumper-Billinger heißt. Sie ist die Ehefrau von Kurt Sumper, dem Cousin der Ex-Freundin des societyverliebten Ministers.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann Ing. Norbert Hofer: "Wie das Wirtschaftsblatt berichtet, ist der Herr Cousin zum Geschäftsführer der Bundesfinanzierungsagentur bestellt worden, was ebenfalls nicht ohne Kritik geblieben ist. Hier entsteht der Eindruck von einem Postenschacher der übelsten Sorte. Ich fordere den Finanzminister auf, sich zu seinen jüngsten Personalentscheidungen zu äußern."

Tatsache ist, dass der Posten des Geschäftsführers im Bundesrechenzentrum bereits vor einem Jahr ausgeschrieben worden ist. Fünf Bewerber haben sich gemeldet, eine Entscheidung wurde trotzdem nicht getroffen.

Hofer: "Nun wurde der Posten an Frau Sumper-Billinger vergeben. Diese hat sich aber im Vorjahr gar nicht beworben. Wenn nun im Kabinett von Minister Grasser plötzlich behauptet wird, von einem Naheverhältnis der ehemaligen stellvertretenden Kabinettschefin von Grasser zur Ex-Freundin des Ministers nichts zu wissen, dann ist das geradezu grotesk. Was glauben die Herrschaften eigentlich, warum die Dame Sumper-Billinger heißt?"

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