"profil": Erste Bank bestätigt RHI-Deal mit Geschäftsmann Martin Schlaff

Investor hat sich über Wandelschuldverschreibungen rund 6 % an Feuerfestkonzern gesichert

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat sich der Wiener Geschäftsmann Martin Schlaff entgegen bisheriger Dementis offensichtlich doch bei der RHI AG eingekauft. Nach Darstellung der Erste Bank hat sich Schlaff jüngst über Wandelschuldverschreibungen, die bislang der Erste Bank gehörten und ab 1. Jänner 2007 in RHI-Aktien getauscht werden können, rund sechs Prozent am Feuerfestkonzern gesichert. "Es war im Markt bekannt, dass wir unsere RHI-Positionen auflösen wollten. Herr Schlaff ist mit dem Wunsch, diese zu übernehmen, an uns herangetreten, und wir haben verkauft", so ein Manager des Instituts, der namentlich nicht genannt werden will. Schlaff lässt den "profil" inzwischen von mehreren Seiten bestätigten Deal nach wie vor dementieren.

RHI-Aufsichtratspräsident Michael Gröller rechnet indes damit, dass es mit der Fälligkeit der Wandelschuldverschreibungen am Jahresbeginn 2007 zu "nennenwerten Veränderungen im Aktionärskreis" kommen werde. Auf das vom früheren RHI-Chef Hellmut Longin angestrebte "Österreich-Konsortium" angesprochen hält Gröller fest:
"Es wäre natürlich schön, gäbe es ein österreichisches Konsortium. Aber es gibt keines."

Rückfragen & Kontakt:

"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PRO0007