• 10.11.2006, 10:37:03
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FPÖ: Aktueller Fall zeigt Problem vergrabener Fliegerbomben abermals auf

Hofer: Salzburgerin muss wegen Kosten für Bergung um ihre Existenz bangen - öffentliche Hand soll endlich Kosten für die Beseitigung übernehmen

Wien (OTS) - Vor zwei Wochen hat die FPÖ nach dem tragische Unfall
mit einer Fliegerbombe auf einer deutschen Autobahn, bei der ein
Bauarbeiter ums Leben kam, auf das Problem unzähliger Fliegerbomben
in Österreich aufmerksam gemacht, die immer noch ihrer Entsorgung
harren. "Nun hat ein neuerlicher Fall in Salzburg gezeigt, dass das
Problem der Beseitigung dieser Kriegsrelikte samt der dabei
entstehenden Kosten endlich einmal klar angesprochen werden muss",
erklärte heute FPÖ-Vizebundesparteiobmann Ing. Norbert Hofer.

Auch in Österreich seien noch unzählige Fliegerbomben, viele davon
auf Privatgrundstücken, verstreut. Die gesetzliche Regelung sehe
derzeit jedoch vor, dass der Grundstückseigentümer die exorbitanten
Kosten für die Entsorgung übernehmen müsse. Aktuell sei eine Frau in
Salzburg mit diesem Problem konfrontiert, wobei sie selbst die
nötigen 100.000 Euro für die Beseitigung einer Fliegerbombe auf ihrem
Grundstück aufbringen müsse. Es sei ein Skandal, dass der Staat
Österreich seine Bürger in so einem Fall einfach im Stich lasse,
wobei die Frau völlig unverschuldet in diese Lage gekommen sei, so
Hofer weiter.

Norbert Hofer: "Die FPÖ fordert aus aktuellem Anlass neuerlich, dass
die Kosten für die Beseitigung von Fliegerbomben in Zukunft von der
öffentlichen Hand zu tragen sind. Es kann nicht sein, dass eine
österreichische Bürgerin durch einen derartigen Vorfall ihre
Existenzgrundlage verliert." Die Eigentümer, die diesen Krieg ja
nicht verursacht hätten, könnten schließlich nichts dafür, dass
Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg auf ihrem Grund und Boden liegen.
"Es handelt sich dabei schlicht und einfach um eine Aufgabe, bei der
der Staat verpflichtet ist, sie endlich zu übernehmen", meinte Hofer
abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ - Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]

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