• 10.11.2006, 09:43:14
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  • OTS0061 OTW0061

Belakowitsch-Jenewein: neue Drogensubstitutionsverordnung prinzipiell Schritt in die richtige Richtung!

Rauch-Kallat hat durch ihre Vorgehensweise die neue Drogensubstitutionsverordnung massiv gefährdet!

Wien, 10-11-2006 (fpd) - Die FPÖ begrüßt prinzipiell jede
Verordnung, die Süchtigen hilft und Missstände im Bereich der
Substitution abstellt. Dementsprechend ist die neue
Drogensubstitutionsverordnung ein Schritt in die richtige Richtung,
so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, NAbg Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein

Entsprechend der neuen Verordnung müssen Ärzte, die
Drogensubstitution anbieten, ab 1. März 2007 eine Zusatzausbildung
absolvieren. Auch die abzugebenden Mittel, die Form der Einnahme bzw.
die abzugebende Menge, schreibt die neue Verordnung genau vor. Damit
wurde zumindest der Versuch unternommen den Mißbrauch mit
Substitutionsmitteln einzuschränken, so Belakowitsch-Jenewein.

Durch die chaotische und überhebliche Vorgangsweise von
ÖVP-Ministerin Rauch-Kallat und ihrem Alleingang in dieser Frage,
wäre die gesamte Neuregelung jedoch beinahe gescheitert. Rauch-Kallat
hat in klassischer ÖVP-Manier nicht das Gespräch gesucht, sondern die
Drogenkoordinatoren in den Ländern vor vollendete Tatsachen gestellt.
Damit sei schon jetzt klar, daß diese neue Verordnung durch die
nächste Ministerin, die mit ziemlicher Sicherheit nicht der ÖVP
angehören wird, wieder aufgehoben wird. Rauch-Kallat hat damit all
jenen einen "Bärendienst" erwiesen, die eine restriktivere Gangart in
der Drogensubstitution fordern, so Belakowitsch-Jenewein
abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis:
FPÖ

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