Freiheitliche Jugend gegen FP-Regierungsbeteiligung

Bundesobmann Gudenus: "RFJ sieht FPÖ als konstruktiv-oppositionelles Korrektiv im Nationalrat."

Wien (OTS) - Nach den Obleuten von SJ und JVP meldete sich heute auch der Bundesobmann der Freiheitlichen Jugend (RFJ), LAbg. Johann Gudenus, zu den ins Stocken geratenen Koalitionsverhandlungen zu Wort. Er möchte die Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP schnellstmöglich wieder aufgenommen wissen und unterstützt die Aussagen der FPÖ-Spitze, wonach sich die Freiheitlichen weder aktiv noch passiv an einer Bundesregierung beteiligen werden.

Gudenus: "Der RFJ-Bundesvorstand hat einen einstimmigen Beschluss gefasst, in dem eine wie auch immer geartete Beteiligung der FPÖ an einer neuen Bundesregierung abgelehnt wird; das schließt auch die Unterstützung eines Minderheitenkabinetts aus. Wir haben als Oppositionspartei oft mehr bewegt als in Zeiten der Regierungsbeteiligung. Man halte sich alleine die Tatsache vor Augen, dass man vor 15 Jahren noch Kerzerlfeste gegen unsere Ausländerpolitik veranstaltet hat, sich aber mittlerweile auch alle anderen Parteien mit diesem Problem kritisch auseinandersetzen."

Die Freiheitliche Jugend sieht die FPÖ im Nationalrat in der Rolle des konstruktiv-oppositionellen Korrektivs, so Gudenus.

Bezüglich der abgebrochenen Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP fordert der RFJ die sofortige Wiederaufnahme der Gespräche. Wie in allen Schichten der Bevölkerung sei auch und speziell in der Jugend das Unverständnis für die Arbeits- und Gesprächskultur der beiden Großparteien ungemein groß.

"Es ist absolut verantwortungslos, was der Jugend besonders durch das Verhalten der ÖVP vermittelt wird. Man nimmt ein eindeutiges Wahlergebnis nicht zur Kenntnis und betreibt Gesprächs-, ja sogar Arbeitsverweigerung. Speziell vor Wahlen betont man stets die Wichtigkeit der Jugend und versucht damit die großteils herrschende Politikverdrossenheit junger Leute zu bekämpfen. Das jetzige Verhalten von ÖVP und SPÖ leistet dieser Entwicklung aber leider unglaublichen Vorschub", so Johann Gudenus abschließend.

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