Die Siemens-VA-Tech-Connection ab sofort im Buchhandel

Wien (OTS) - Die Vorkommnisse um die, nach Meinung des Autors, rechtswidrige und nichtige Übernahme der VA-Tech durch Siemens weisen alle Merkmale eines Wirtschaftskrimis auf, der die seinerzeitige Lucona-Affäre finanziell in den Schatten stellt und in einigen Auswirkungen auch BAWAG-Dimensionen erreichen könnte. Mit der Ablehnung einer Kapitalerhöhung durch die sogenannte Kovats (Siemens?) Gruppe und die "Schweizer Aktionäre" wurde der Krimi erstmals öffentlich. Mit der Bestellung von Mag. Klaus Sernetz zum Vorstandsvorsitzenden wurde die VA-Tech endgültig zum Spielball von Siemens.

Wer waren die tatsächlichen Aktionäre der VA-Tech zum Zeitpunkt des Übernahmeangebotes? Wie ist der ständige Zukauf von VA-Tech-Aktien vom September 2004 bis November 2004 von einigen Prozenten des gesamten Grundkapitals der VA-Tech durch Siemens Österreich, vormals -Siemens Technologien AG, vormals Victory Industriebeteiligungen AG, zu bewerten? Was sagt das EU-Recht dazu? Für wen und auf welche Rechnung waren die Investmentbanken unter den VA-Tech-Großaktionären tätig?

An Hand von Originaldokumenten, Schriftsätzen und Gerichtsurteilen wird dem Leser Einblick in unfassbare Vorgänge vermittelt.

Es ist nach Meinung des Autors erstaunlich, dass weder die Staatsanwaltschaft noch die FMA in dieser Angelegenheit tätig wurden. Parallelen zu den seit 1998 vorliegenden Anzeigen in Sachen BAWAG, die nicht weiter verfolgt wurden sind natürlich zufällig, wenngleich auffallend. Wäre dies 1998 verfolgt worden, hätte sich die BAWAG und der ÖGB vermutlich einen Verlust von ca. Euro 2 Mrd. erspart. Wer haftet dafür? Die gleiche Frage könnte man eventuell auch im Fall Siemens/Kovats/VA Tech stellen.

Die Übernahmekommission hat regelmäßig ihren Jahresbericht im März oder April des Folgejahres vorgelegt. Der Jahresbericht 2005 fehlt noch immer. Liegt das am guten Gewissen? Was kann und will man über 2005 offenbar nicht berichten? Dass die Spaltung der VA Tech nur auf Grund eines nach Meinung des Autors rechtswidrigen Bescheides vom 29.9.2005 am 30.9.2005 im Firmenbuch eingetragen wurde? Dass der dringende Verdacht auf strafbare Handlungen besteht, was im Protokoll der 17. a.o. Hauptversammlung der VA Tech unwidersprochen festgehalten wurde? Liegt Amtsmissbrauch der Übernahmekommission vor? Wurden zwingende Rechtsvorschriften missachtet?

Insidertrading?
Kursbeeinflussung?
Übernahme nichtig?

All diese Fragen die die Rechtmäßigkeit der VA Tech Übernahme in Frage stellen gehören wie es in einem mitteleuropäischen Rechtsstaat üblich ist, untersucht und aufgeklärt.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen insbesondere auch an den Autor bitte über den
Verlag Ibera, http://www.ibera.at, Tel.Nr.: 01/513 19 72

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0009