- 08.11.2006, 10:01:22
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FPÖ: Klimaschutzsünden Österreichs kosten bis zu 3,3 Milliarden Euro
Hofer: "Versagen des Umweltministers wird Staatsfinanzen belasten."
Wien (OTS) - Wifo-Experte Professor Stefan Schleicher hat nun jene
konkrete Zahl errechnet, mit der Österreich aufgrund des überhöhten
CO2-Ausstoßes im Rahmen des Emissionshandels belastet werden wird.
Österreich hat zugesagt, in der Periode 2008 bis 2012 seinen
jährlichen CO2-Ausstoß auf unter 70 Millionen Tonnen zu reduzieren.
Statt einer Reduktion kommt es jedoch noch immer zu einer Erhöhung
des Kohlendioxidausstoßes, der derzeit bei rund 90 Millionen Tonnen
liegt. Vor allem der Beschluss über das Ökostromgesetz hat dafür
gesorgt, dass Österreichs Klimaschutzziele nicht einzuhalten sind.
FPÖ-Vizebundesparteiobmann Ing. Norbert Hofer: "Österreich ist nun
gezwungen, in jenem Ausmaß CO2-Zertifikate von anderen Ländern
zuzukaufen, als unsere Emissionen über den angegebenen Zielen liegen.
Der Ankauf der notwendigen Emissionszertifikate für die Periode 2008
bis 2012 wird uns 3,3 Milliarden Euro kosten. Das Versagen des
Umweltministers hat also nicht nur ökologische Folgen, es ist auch
eine enorme Belastung für den Staatshaushalt."
Es sei bezeichnend für die Umweltpolitik Prölls, so Hofer, dass bei
Pressekonferenzen zwar laut gegackert werde, bis dato aber nur dem
Steuerzahler das sprichwörtliches Ei gelegt wurde.
Hofer: "Klimaschutz kann nicht mehr als isolierte Maßnahme und
Hirngespinst von Ökoromantikern betrachtet werden. Hier geht es um
konkrete staatspolitische und ökonomische Interessen. So lange wir
uns am Gängelband jener Länder befinden, die uns mit fossilen
Energieträgern zu immer höheren Preisen versorgen, bleibt Österreich
eine energiepolitische Marionette. Und dies, obwohl wir alle
Ressourcen hätten, um Österreich unabhängig zu machen."
Rückfragehinweis:
FPÖ - Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]
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