- 08.11.2006, 09:50:43
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Wehsely überreicht 2. Wiener Tierschutzpreis
Tierschutzombudsstelle Wien fördert wissenschaftliche Arbeiten
Wien (OTS) - Tierschutzstadträtin Sonja Wehsely und der Wiener
Tierschutzombudsmann Hermann Gsandtner haben Dienstag Abend den "2.
Wiener Tierschutzpreis" überreicht. Das Preisgeld von insgesamt 4.000
Euro erging an zwei engagierte Wissenschafterinnen, Elke Ottensamer
und Barbara Rütgen, für ihre ausgezeichneten Arbeiten. Der
"Förderpreis der Tierschutzombudsstelle Wien für wissenschaftliche
Arbeiten im Bereich des Tierschutzes" wurde damit bereits zum zweiten
Mal vergeben. Tierschutzombudsmann Gsandtner: "Wir wollen mit dem
Preis Tierschutzforschung fördern und WissenschafterInnen motivieren,
praxisnahe Projekte zu entwickeln." Tierschutzstadträtin Wehsely
sprach den Preisträgerinnen ihren Dank aus: "Die Wissenschaft liefert
mit ihren Forschungsarbeiten die wertvollen Grundlagen für zahlreiche
praktische Tierschutzmaßnahmen in Wien."****
Auswahl durch hochkarätig besetzte Fachjury
Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen von einer Fachjury, der
neben dem Tierschutzombudsmann und seiner Stellvertreterin Eva Persy
auch Antoine F. Goetschel (Geschäftsleiter der Schweizer Stiftung für
das Tier im Recht), Josef Troxler (Vorstand des Institutes für
Tierhaltung und Tierschutz, Veterinärmedizinische Universität Wien)
und Christoph Winckler (Vorstand des Institutes für
Nutztierwissenschaften, Universität für Bodenkultur Wien) angehörten.
Zwei Preise im Gesamtwert von 4000 Euro wurden von der Jury vergeben.
Die prämierten Arbeiten kurz zusammengefasst:
Ausgewählte Aspekte des Bundestierschutzgesetzes
Elke Ottensamer beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit
verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Aspekten des österreichischen
Tierschutzgesetzes. So wird der Tatbestand der Tierquälerei in
Abgrenzung zum strafgerichtlichen Tatbestand der Tierquälerei
dargestellt und die damit verbundene Problematik aufgezeigt. Außerdem
werden Bestimmungen über die Tierhaltung und einige weitere Detail-
und Sonderbestimmungen diskutiert und aus Sicht der Autorin
kommentiert.
Postoperatives Schmerzverhalten der Katze
Die Dissertation von Barbara Rütgen befasst sich mit dem
postoperativen Schmerzverhalten weiblicher Katzen nach der
Kastration. Die Untersuchung erstreckt sich weiters auf typisch auf
Schmerz hinweisende Verhaltensparameter speziesspezifisch für die
Katze. Diese Arbeit ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der von der
Tierschutzombudsstelle Wien initiierten Kastrationsaktion für
Streunerkatzen und den dabei zu beachtenden Tierschutzaspekten von
Bedeutung.
Mehr Informationen zu den prämierten Arbeiten finden sich auf
der Homepage der Tierschutzombudsstelle Wien www.tieranwalt.at/
rk-Fotoservice: www.wien.at/ma53/rkfoto/
(Schluss) pea
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Tierschutzombudsstelle Wien
Telefon: 318 00 76-75079
E-Mail: [email protected]
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