- 08.11.2006, 09:06:33
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Strache: Klare Verurteilung des Nationalsozialismus
Künstliche Aufregung verdreht einmal mehr Tatsachen
Wien (OTS) - "Die klare Verurteilung des Nationalsozialismus und
die eindeutige Distanzierung von dieser Ideologie wie von jeder
anderen verbrecherischen Weltanschauung steht für die FPÖ völlig
außer Frage", stellte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute
unmißverständlich klar. Er selbst habe in wiederholten öffentlichen
Erklärungen klare und unzweideutige Worte der Verurteilung gefunden.
Die jetzigen Versuche, einem Mitglied des FPÖ-Parlamentsklubs die
lupenreine demokratische Gesinnung abzusprechen, seien nichts anderes
als die übliche und bekannte Mischung aus Heuchelei und Niedertracht,
meinte Strache. Der Abgeordnete habe in seinen Worten lediglich die
sehr persönliche Sicht einer Zeitzeugin wiedergegeben, ohne sich
damit zu identifizieren oder ein historisches Gesamturteil abzugeben.
Aber immer dann, wenn die FPÖ politisch erfolgreich agiere, würden
politische Mitbewerber die üblichen Klischees und Feindbilder aus der
Mottenkiste holen.
Für diese Grundintention spreche die Tatsache, daß jene, die jetzt
laut schreien, vor ihren eigenen historischen Türen noch nicht
wirklich gekehrt hätten. Die ÖVP verleihe nach wie vor alljährlich
den Kunschak-Preis, benannt nach einem rabiaten Antisemiten, und habe
ein mehr als schlampiges Verhältnis zu Dollfuß und der finsteren
Phase des Austrofaschismus. Und für die Orangen sitze schließlich ein
gewisser Veit Schalle im Parlament. Man solle also die Kirche im Dorf
lassen und sich nicht in künstliche Hysterie hineinsteigern, für die
es keinerlei Grund gebe.
Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, [email protected]
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